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November, 2006 | Fondsvermittlung24.de Blog
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Konsumaussichten gut, DAX gut – Alles gut?

Die Arbeitslosenzahlen befinden sich auf einem neuen Tiefsstand seit 2002. Der Deutsche Einzelhandelsverband erwartet bis Jahresende eine weitere Verstärkung des aktuellen kleinen Zwischenspurts. Der befürchtete abrupte Stopp des privaten Konsums, wie er der Mehrwertsteueranhebung zugeschrieben worden ist, wird für das Jahr 2007 immer unwahrscheinlicher. Nach einer heute veröffentlichen Einschätzungen von Wolfgang Sawatzki, Leiter des Aktienresearch [...]

30. 11. 2006|Aus der Wirtschaft|

12.000 Fonds im Portrait – Fondsvermittlung24.de Fonds-Informations-Portal

Rund 10.000 verschiedene Investmentfonds können in Deutschland zurzeit von Ihnen als Anleger erworben werden. Angesichts einer solchen Menge geht die Übersicht manchmal verloren. Fragen wie: Welches ist aktuell der beste China Fonds? Wieviele Fonds investieren in Nachhaltigkeit? Was befindet sich aktuell im Fondsvermögen des .... Fonds? Können nun mit wenigen Mausklicks beantwortet werden.

29. 11. 2006|Fonds-Portraits|

Was ist Recht? Mannesmann-Prozess gegen Geldauflagen eingestellt

Mit erstaunlichen Urteilen werden in diesen Tagen gleich mehrere „prominente“ Prozesse beendet. Scheinbar entnervt einigen sich das Gericht und die Mannesmann Übernahme Profiteure auf die Zahlung von Geldbussen und eine Einstellung des Verfahrens. In der Begründung kommentiert der Vorsitzende Richter Stefan Drees den Beschluss der Verfahrenseinstellung mit einem Mangel an öffentlichem Interesse, so dass die [...]

29. 11. 2006|Nützliches|

Investor Fortress vor Zuschlag für deutschen Liegenschaften aus Grundbesitz Invest?

Der Jahresbeginn war nicht unbedingt das, was sich die Immobilienfonds Anteilseigner wie Fondsgesellschaften gewünscht hätten. Zwangsschließungen nach Kapitalabfluss, scharenweise strömten besorgte Kunden in die Filialen und schichteten – sofern dies noch möglich war – Vermögen um. Alles voran die Deutsche Bank bzw. die Deutsche Bank Tochter DB Real Estate Investment GmbH befand sich mit Ihrem Grundbesitz Invest Immobilienfonds (ISIN DE0009807008) im Mittelpunkt des Geschehens. Eine allzu spontane Schließung des Fonds und das Einfrieren aller Kundengelder hatte die ohnehin schlechte Stimmung rund um den in Düsseldorf abgehaltenen Mannesmann Prozess von Deutsche Bank Chef Josef Ackermann (mit Victory Zeichen) noch verschlechtert. Die Situation konnte beruhigt, aber nicht wirklich bereinigt werden. Auch wenn der Grundbesitz Invest bei seiner Wiedereröffnung im März 2006 nur einen geringen Wertverlust aufwies, das Vertrauen in den Fonds war verloren, das Vertrauen in eine ganze Branche erschüttert. Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass die Deutsche Bank versucht ist, die eher wenig rentablen Teile des Fonds – die deutschen Liegenschaften – zu veräußern. Fortress, amerikanischer Investor mit großem Hang zu deutschen Immobilien hat sich bereits in den letzten Jahren als Immobilien-Investor in Deutschland einen Namen gemacht, ganz neu wäre diese Konstellation also nicht. Verschiedenen Berichten zufolge wird die DB Real Estate Investment GmbH mit dem Verkauf der Immobilien einen erlös von 1,5 Mrd. bis 2,0 Mrd. Euro erzielen, was den Gutachterwert der Immobilien deutlich, d.h. um bis zu 10% übertreffen würde.

28. 11. 2006|Fonds News|

IndiaVest Windpower I Windenergiefonds Indien: Erneuerbare Energien Fonds Beteiligung für den indischen Markt

Indien gehört wie auch China zu den aufstrebenden Nationen. Während China sich beinahe täglich in der Presse als Investorenziel präsentieren darf, findet Indien scheinbar noch nicht den richtigen Weg sich selbst als Investitionsziel zu präsentieren. Der Geschlossene Fonds Initiator ProVestor, scheint dieses erkannt zu haben und bietet Anlegern jetzt eine alternative Alternative Geldanlage in Form eines Windfonds mit dem Anlageziel Indien. Indien braucht Energie. Dass die Bereitstellung von Energie eines der größten Probleme dieses Landes darstellen ist hinreichend bekannt. Große Unternehmen der Software Industrie, welche gerne in Indien produzieren und programmieren lassen kennen dieses Problem – sie schaffen sich nötige Infrastruktur in Form von Energieverfügbarkeit und Transportmöglichkeiten selbst. Dies kann allerdings keine dauerhafte Lösung sein, möchte man größere Gebiete tatsächlich dauerhaft mit Strom versorgen. Wenig erstaunlich ist daher der Ansatz, Windenergie zur Energieerzeugung in Indien zu nutzen. Auch wenn die Energieerzeugung bei weitem nicht mit den Kapazitätsmöglichkeiten der Kernenergie vergleichbar sind, ist die Realisierung doch deutlich schneller möglich und der Bedarf vorhanden. Das Beteiligungsangebot IndiaVest Windpower I stellt eine erste Beteiligungsmöglichkeit in ein deutsch-indisches Joint Venture dar. Hierzu übernimmt die Beteiligungsgesellschaft 50% der J Wind Power Limited, New Delhi, lokaler Joint-Venture-Partner ist die familiengeführte indische Jhunjhunwala-Gruppe. Als erstes Ziel gilt die Aufstellung von 24 Windkraftanlagen, welche über eine Leistung von 39,6 Megawatt verfügen sollen. Die technischen Komponenten werden von lokalen Zulieferern mit internationalem Know How (NEG Micon Pvt. Limited) geliefert, was für eine deutlich schnellere Service- und Reparaturmöglichkeit der Windenergieanlagen sorgen sollte. Weitere interessante Daten für Anleger: Für den Gesamtanlagezeitraum von rund 20 Jahren wird ein Gesamtrückfluss von 313 % erwartet, was durchschnittlich 11,2 % jährlich nach Kapitalrückführung entspricht.

27. 11. 2006|Geschlossene Fonds|

Hedge-Fonds-Manager Florian Homm bei Raubüberfall angeschossen

„Florian Homm polarisiert wie kaum ein anderer“ ist eines der häufigeren Zitate über den deutschen Hedge-Fonds-Manager. Vor ein paar Tagen wurde Homm bei einem Raubüberfall in der Hauptstadt Venezuelas, Caracas, bei einem Überfall angeschossen und füllt damit die Sport- und Wirtschaftspresse. Neben Bild, Sport1 und Spiegel Online wollen wir an dieser Stelle nicht nachstehen und ebenfalls ein paar Worte über die Vorgänge verlieren. Aber zunächst: Homm wurde schwer verletzt, sofort in einem lokalen Krankenhaus notoperiert und befindet sich mittlerweile außer Landes und außer Lebensgefahr in einem Krankenhaus in Miami. Von dort aus führt er auch sein Unternehmen und seine Hedge-Fonds weiter. Was war passiert? Homm war nach Informationen der BILD zusammen mit dem südafrikanischen Diplomaten Eugene Coley in einem Taxi auf dem Weg zum Flughafen, als bei einem Stau-Stopp zwei bewaffnete Straßenräuber auf einem Motorrad die Insassen überfielen und Geld, Telefon und Uhr forderten. Von letzterer wollte Homm sich nicht trennen und wurde von einem der Täter angeschossen. Die Schussverletzung unterhalb des Herzens war so schwer, dass eine sofortige Notoperation nötig war, um das Leben des Angeschossenen zu retten. Die sonst nicht immer um eine objektive oder gar positive Darstellung bemühten Berichterstatter aus Sport und Wirtschaft sind sich diesmal nahezu einig in großer Betroffenheit – der gerne als „Zerleger von Mallorca“ titulierte Homm, Großaktionär des Fußballvereins Borussia Dortmund scheint doch de allgemeinen Respekt zu genießen. Als Investor, wie auch als (Management-)Übungsleiter eines deutschen Bundesligisten. „Kaum einer polarisiert wie er“ scheint sich hier zu bewahrheiten. Wir wünschen gute Besserung und hoffen auf weitere innovative und interessante Konzepte aus dem Haus Absolut Capital Management.

24. 11. 2006|Aus der Wirtschaft|

Garantiefonds statt Aktienfonds – Deutsche Anleger schichte(te)n um?

Deutschen Anlegern vergeht die Lust am Risiko. Wie der Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) in einer aktuellen Statistik auswertet, haben Deutsche Fondsanleger in den ersten 3 Quartalen des Jahres 2006 rund 4,8 Mrd. Euro aus Aktienfonds abgezogen. Der Saldo über alle Fonds-Klassen ist dennoch positiv, 10,4 Mrd. Euro sind zusätzlich in Investmentfonds binnen der ersten 9 Monate investiert worden. An Fondsvermögen gewonnen habe vor allem sicherheitsorientierte Anlagen wie Geldmarktfonds (+12 Mrd. Euro) und Garantiefonds (+ 4 Mrd. Euro) sowie Mischfonds (3,6 Mrd. Euro) und Rentenfonds (1,7 Mrd. Euro). Ob die Flucht aus den risikofreudigeren Anlagen nur vorübergehender Natur war und als Reaktion auf den weltweiten Börsenkorrekturen der Monate Mai bis Juli zurückzuführen ist, oder sich eine Trendwende weg von Aktienfonds abzeichnet bleibt abzuwarten. Es ist nicht auszuschließen, dass vielen vorsichtigen Anlegern angesichts der positiven Ergebnisse des 4. Quartals der Spaß an Sicherheit verloren gegangen ist – wäre dies der Fall, dann sollte der Mittelabfluss bis Jahresende sicherlich aufgeholt werden können. Zuschauen wenn andere Geld vermehren macht eben auch keinen Spaß. Kursgewinner der letzten 12 Wochen sind z.B. die folgenden Fondsprodukte: Baring Hong Kong China Fund (EUR) ISIN IE0004866889, dit-CHINA - A – EUR ISIN IE0004874099, Pictet Fonds PF(LUX)-Indian Equities-P Cap ISIN LU0070964530

23. 11. 2006|Fonds News|

Macquarie kämpft um Techem und bietet für Fluggesellschaft Qantas

Bis vor wenigen Monaten war die australische Bank Macquarie in Deutschland nahezu unbekannt. Mit spektakulären Übernahmeangeboten und innovativen Produkten schaffte man den Weg in die Köpfe der Anleger im Eiltempo. Ob der weg in die Herzen, d.h. die positive Markenwahrnehmung gelingt bleibt abzuwarten. Der Fall Techem hatte vor einigen Wochen bereits für Aufsehen gesorgt. Das gut geführte Unternehmen im eher langweiligen Markt der "Stromableser" hervorragend platziert sah sich eines morgens der Übernahmeofferte einer australischen Großbank ausgesetzt. Auch als sich herumgesprochen hatte wer diese Macquarie Bank ist, blieb eine Frage immer noch unbeantwortet: Was wollen die ausgerechnet mit Techem? Die Frage an und für sich ist bislang unbeantwortet; die Situation aber seit dem heutigen Tage eine andere. Ein weißer Ritter, also ein Unternehmen, welches in den Übernahmewettstreit an der Seite des zu übernehmenden Unternehmens eintritt ist gefunden. Techem hat den ehemaligen Eigentümer des Unternehmens, den Finanzinvestor BC Partners jetzt wieder zurück in "den Ring" geholt. Die Rückendeckung durch das Private Equity Unternehmen erscheint merkwürdig, ergibt sich daraus keine wirkliche strategische Innovation, sondern eher ein "Preistreiben". Ob Macquarie auf einen kurzfristigen Erfolg spekulierte oder tatsächlich an einem dauerhaften Investment interessiert ist, wird sich in der nächsten Gebots-Runde herausstellen. Damit der Investmentpresse genug zu berichten bleibt, wir im Heimatland der Macquarie Bank der nächste Milliarden Coup vorbereitet. Zusammen mit der Private Equity Gesellschaft Texas Pacific Group wurde der australischen Fluggesellschaft Qantas ein Übernahmeangebot vorgelegt. Über den Kaufpreis gibt es bisher keine öffentliche Mitteilung, Händler erwarten allerdings einen Händler erwarten eine Größenordnung von 5,50 AUD je Aktie, was einer Qantas Bewertung von rund 11 Mrd. AUD (8,5 Mrd. US Dollar) entsprechen würde. Das Geschäft mit Flügen ist bereits seit einigen Monaten wieder in den Mittelpunkt des Investoren Interesses gerückt. Ein fallender Ölpreis und gute Auslastung vieler Gesellschaften haben aus den im internationalen Geschäft verbliebenen Fluggesellschaften profitable Unternehmen werden lassen. Ein Blick auf die Deutsche Lufthansa verrät: Es herrscht Aufwind. Bleibt abzuwarten ob die Macquarie Bank dieses Aufwind dauerhaft nutzen kann, oder einen Höhenflug erleidet, der zu einem Absturz führt.

22. 11. 2006|Aus der Wirtschaft|

Milliarden-Fusion bei Minenbetreibern – Freeport-McMoRan übernimmt Phelps Dodge für 25,9 Mrd. USD

Wachsende Volkswirtschaften wie China oder Indien verbrauchen heutzutage deutlich mehr Rohstoffe als dies noch Mitte der 90er Jahre abzusehen war. Die wachsende Nachfrage bescherte den Explorations-Unternehmen eine Auftragsflut, weltweit wird geschürt und gebohrt „was das Zeug hält“. Doch die Erschließung neuer Rohstoffvorkommen ist schwierig und vor allem langwieriger als dies eine Quartalsberichtserstattung verkraften könnte. Die [...]

21. 11. 2006|Aus der Wirtschaft|

Fonds-Erst-Emissionen jetzt auch an der Frankfurter Börse

Zum 20.11. startet die Frankfurter Börse einen neuen Service für Investmentfonds. Ab diesem Tag können auch Fondsanteile gezeichnet werden bevor die jeweiligen Publikumsfonds in den Handel starten. Anleger erhalten Investmentfonds zum garantierten Erstausgabepreis, unabhängig davon bei welcher Bank sie ihr Depot halten. Mit diesem Angebot baut die Frankfurter Börse das Privatkundengeschäft im Sektor Investmentfonds weiter aus und verspricht Kunden einen zusätzlichen Nutzen für den Erwerb von Investmentfonds über ihre Börse. Abzuwarten bleibt wie Anleger diesen Service nutzen werden, bislang orientieren sich Investmentfonds Kunden vor allem an historischen Daten und Einschätzungen über die Qualität des Fondsmanagement – beides Entscheidungs-Argumente, die bei einer Neuemission eines Fonds mangels Historie keine Rolle spielen können. Die aktuelle Erstemission eines Aktienfonds stammt aus dem Hause des Asset Manager First Private. Dort wird man einen internationalen Aktienfonds zur Zeichnung über die Frankfurter Börse anbieten - die Zeichnungsfrist des Aktienfonds endet am 1. Dezember.

20. 11. 2006|Fonds News|
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