Da hatte sich die US-Amerikanische Regierung sehr viel Mühe gegeben, die Lage der Banken und vor allem deren Finanzbedarf für die nächsten Monate richtig einzuschätzen und dann das. Wie das Wall Street Journal berichtet, stellen die veröffentlichten 75 Mrd. USD Kapitalbedarf nicht die gemessene Realität, sondern das zwischen US-Regierung und Banken erzielte Verhandlungsergbnis dar. Die Realität selbst sieht ein bisschen anders aus, weswegen sich die Banken im Vorfeld der Veröffentlichung erheblich gegen die Ergebnisse zur Wehr gesetzt hatten.
Es sei, so der Informant des Wall Street Journal durchaus üblich, dass eine staatliche Erhebung zuerst dem Betroffenen und dann der Öffentlichkeit vorgestellt werden, wogegen es prinzipiell auch keine Einwände geben sollte. Im konkreten Fall sollten die Prüfungen aber vor allem dazu dienen das Misstrauen der einzelnen Banken und Finanzinstitute untereinander auszuräumen, was mit der Veröffentlichung der Tatsache, dass es überhaupt Verhandlungen dazu gab, bereits wieder dahin ist.
Schade um die wochenlange Arbeit der Bundesprüfer, so gut deren Prüfungen auch gewesen sein mögen, das gewünschte Ziel wurde nicht erreicht. Eher das Gegenteil.

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