Für Anleger in Geschlossene Medienfonds war 2005 ein turbulentes Jahr relativ kurzfristig wurden sie zweimal vor vollendete Tatsachen gestellt. Steuerliche Verlustvorträge, wie für die Medienfonds lange Zeit bekannt waren konnten spätestens ab November nicht mehr realisiert werden. Dies und die Schwierigkeiten bei einem der größten Medienfonds Anbieter VIP haben zu einem Rückgang der Anlagesumme in diesem Segment der geschlossenen Fonds geführt.
In München stellte Stefan Loipfinger, Analyst und Herausgeber des Informationsdienstes Fondstelegramm, jetzt seine Studie „Marktanalyse der Beteiligungsmodelle“ vor. Das Ergebnis ist eher unterschiedlich. Medienfonds waren die Verlierer des letzten Jahres, Neue Energie Fonds die Gewinner. Sie konnten fast wieder zu alten Höhen aus dem Jahr 2002 zurückfinden.
Auch Lebensversicherungsfonds und Private Equity Fonds sind nach wie vor stark gefragt. Gerade Private Equity erlebt einen schieren Boom wurde Kapitalzufluss binnen der letzten beiden Jahre von 250 Mio. auf 1,4 Mrd. Euro nachezu um 600% gesteigert.
Nach wie vor beliebt sind Schiffsbeteiligungen. Rund 3 Mrd. Euro wurden hier in unterschiedliche Beteiligungsmodelle investiert.
Skeptisch steht Loipfinger den Aufbauplänen gegenüber. Hier können Anleger im Rahmen eines Sparplans ab 50 Euro monatlich in Immobilien, Schiffs- oder Private-Equity-Fonds investieren. Häufig ohne wirklich zu hinterfragen wie risikoreich diese Anlage tatsächlich ist.

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