Das im monatlichen Turnus festgestellte Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW, Mannheim) zeigt sich positiver und verzeichnet einen Anstieg von minus 28,5 Punkten auf minus 19 Punkte im November.
Der Saldo aus positiven und negativen Konjunkturerwartungen verweilt aber dennoch in der Nähe des historischen Mittelwerts von 33,7 Punkten.
Die Befragung des ZEW richtet sich an institutionelle Anleger und Finanzmarkt Professionals und bildet einen Durchschnitt der Konjunkturerwartungen für die nächsten 6 Monate dieser Fachleute ab.
Auch die geplante Anhebung der Mehrwertsteuer auf 19% wird nur für eine leichte Wachstumsdelle sorgen, da der Aufschwung den Arbeitsmarkt erreicht habe und die Anzahl der Arbeitslosen sich gegenüber 2006 um weitere 350.000 Personen auf 4,14 Mio. verringern wird. Mit einem anhaltenden privaten Konsum bleibt daher zu rechnen.
Noch positiver als das Konjunkturbarometer fallen die Schätzungen des Kieler IfW aus, dort verdoppelte man die Wachstumsprognose für das nächste Jahr. Statt 1% rechnen die Wirtschaftswissenschaftler jetzt mit einem Wachstum von 2,1%.
Trotz aller Euphorie bilden Politik wie Wirtschaftssachverständige mit einer Forderung nach Lohndisziplin. So heißt es im Bericht des IfW „Der Aufschwung wird länger anhalten und stärker ausfallen, die Arbeitslosigkeit wird deutlicher sinken, wenn die Tariflöhne auch in den kommenden Jahren nur in ähnlich geringem Ausmaß steigen wie in den vergangenen drei Jahren“.
Einer Forderung, die auch aus Kreisen der SPD und Teilen der CDU bereits verlautbart wurden.

Der Aufschwung hält? Hier die aktuelle Top 3 Deutschland Fonds nach Wertentwicklung binnen der letzten 3 Jahre (Stand 12.12.06)
DWS Aktien Strategie Deutschland (ISIN DE0009769869) – 89,65%,
FPM Funds Stockpicker Germany All Cap (ISIN LU0124167924) – 83,63%
ADIG Fondak (ISIN DE0008471012) – 82,89%

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