Deutschland ist zusammen mit den Niederlanden führen in Europa. Zumindest, wenn es sich um das Thema Strukturreformen geht. Diese erstaunliche Feststellung wurde von der schweizer Fondsgesellschaft Swisscanto getroffen. Entgegen Frankreich oder Italien wurden Reformen angegangen, die zu einer positiven Entwicklung der Lohnstückkosten geführt haben und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gestärkt haben, was zu einer sinkenden Anzahl Beschäftigungsloser führt.
Auch in einem zweiten Bereich der Strukturen finden immer noch nahezu unbeobachtet von der Öffentlichkeit Reformen statt. Waren Infrastrukturmaßnahmen, also die Bereitstellung von Verkehrswegen, Strom-, Wasser- und Verkehrswegen über lange Zeiten dem Staat vorbehalten, so weicht diese Monopolstellung bereits seit einigen Jahren auf. Als Meilensteine können hier die Privatisierung der Deutschen Telekom, wie auch der Deutschen Post gelten – an die letzten staatlichen Infrastruktur Monopole, wie z.B. Verkehrswege für Bahn und Kraftverkehr traute sich bislang keine noch so reformwillige Regierung heran.
Leere öffentliche Kassen führten zu einem kleinen Boom bei Sale and Lease Back Verfahren, bei denen Schulen, Universitäten oder sogar ganze Straßenbahnstrecken von öffentlicher in private Hand gegeben wurden. Dieser Verkauf mit Rückmietungsgarantie sorgte vielerorts für eine Auflösung des Modernisierungsstaus und bot den institutionellen Investoren eine solide und langfristig stabile Einkommensquelle. Was für Deutschland einer kleinen Revolution gleicht, ist weltweit längst etablierte Geschäftspraxis, HPC nutzt dieses auch in Deutschland wachsende Geschäftsmodell für einen entsprechenden geschlossenen Infrastrukturfonds.
HPC Infrastruktur 1 Beteiligung
HPC bietet mit dem geschlossenen Fonds Infrastruktur 1 privaten Anleger einen Einstieg in die Vorteile der Infrastrukturfinanzierung. Für den Beginn hat man sich mit den institutionellen Infrastrukturfonds von ABN Amro, Carlyle und RREEF (Deutsche Bank Tochter) drei in diesem Marktsegment etablierte Zielfonds ausgesucht, in die das eingesammelte Geld der privaten Anleger (auch, d.h. 3,5 Mio. geplantes Volumen in diese Fonds) investiert werden soll.
Insgesamt sollen bis zu 40 Mio. Euro von privaten Anlegern in diesem Fonds investiert werden, die dafür eine attraktive Renditeerwartung von ca. 9 % bis 10 % p.a. (IRR) zu erwarten haben. Neben einer geringen Abhängigkeit zu anderen Anlagemärkten ist es vor allem die stabile Ertragserwartung, die vielen privaten Anlegern Sicherheit in der Anlage vermitteln soll.
Inwieweit HPC das selbst gesteckte Ziel erreichen wird, bleibt abzuwarten. Durch den Boom des verfügbaren Private Equity Kapitals und die zunehmende Menge institutioneller Infrastrukturfonds wird die Beteiligung an sehr guten Anlageobjekten sicherlich nicht leichter zu erreichen sein. Bedingt durch wachsende asiatische Märkte mit ihrem sehr hohen Bedarf an neuer Infrastruktur und der Wiederaufnahme von Infrastrukturinvestitionen der europäischen Volkswirtschaften ist der HPC Infrastruktur 1 aber sicherlich eine zur Portfoliodiversifizierung interessante Anlagemöglichkeit.

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