Auch wenn die aktuelle Aufholbewegung des Deutsche Aktienindex (DAX) etwas anderes vermuten lässt, die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei. Das sagt zumindest eine Studie aus dem Hause Commerzbank. Die Ökonomen der Bank haben auf Basis der in den letzten Wochen veröffentlichten Auftragseingangs- und Produktionsdaten eine Studie erarbeitet, die als Ergebnis einen Einbruch des Bruttoinlandsproduktes von 6 bis 7 Prozent voraussagt.
 Das Ausmaß des Einbruchs in einmalig in der Nachkriegsgeschichte
Die Geschwindigkeit und das Ausmaß mit der die Nachfrage zusammengebrochen nach Deutschen Produkten zusammengebrochen ist, ist nach Ansicht der Ökonomen einmalig in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Angesichts der Dramatik sei – anders als von Fachleuten immer wieder – angesprochen, das Jahr 2009 kein Übergangsjahr um in 2010 wieder einen Aufschwung zu erleben. Auch für 2010 sind nach Ansicht der Commerzbank-Ökonomen keine deutlichen Steigerungsraten zu erwarten.
In welchem Umfang Sondereinflüsse wie die aktuell weltweit aufgelegten Konjunkturprogramme diese Entwicklung beeinflussen wird in der Betrachtung nicht näher erläutert. Angesichts der unvermittelten Vollbremsung der Wirtschaft muss aber davon ausgegangen werden, dass sich die Krise sehr bald auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen wird.

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