Ein Business Lunch mit Warren Buffett hat auch in Krisenzeiten seinen Preis. In diesem Jahr ziemlich genau 1,68 Mio. USD, den die kanadische Hedgefondsmanagerin Courtenay Wolfe aufbrachte. Das Mittagessen wurde im Rahmen einer Auktion zu Gunsten der von Buffetts verstorbener Frau mitinitiierten Glide Foundation versteigert und wird im Steakhouse Smith & Wollensky an der Third Avenue in Manhattan stattfinden. Neben Wolfe und Buffett werden einige ausgewählte Mitarbeiter der Fondsgsellschaft mit am Tisch sitzen und – anzunehmend – dem auch als „Orakel aus Omaha“ titulierten Buffett Löcher in den Bauch bezüglich seiner Investmentstrategie und der künftigen Entwicklung der Weltwirtschaft fragen. Dies ist ausdrücklich erlaubt und stellt sicherlich den größten Anreiz für institutionelle Investoren dar, die mit Millionensummen ihren Platz am Tisch erkaufen müssen.

Mit der Summe von 1,68 Mio. USD konnte allerdings der Rekordbetrag von 2,1 Mio. USD, welcher im Jahr 2008 aufgestellt wurde nicht eingestellt werden. Dennoch dürfte sich die Glide Foundation über den Millionenbetrag freuen, durch die Wirtschaftskrise sind die Anforderungen an Gesellschaften, die Arme und Obdachlose unterstützen nicht eben geringer geworden.

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