Meinl kommt weiterhin nicht zur Ruhe. Nach dem plötzlichen und scheinbar unerklärlichen Preisverfall des Meinl European Land, der folgenden Mitteilung, dass eigene Aktien bereits vor Zustimmung der Aktionäre zu einem höheren Kurs zurückgekauft wurden und der anschließenden Prüfung durch die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) zieht es jetzt auch das aktuelle Meinl Projekt Meinl International Power AG in neue Kurstiefen.
Von Seiten Meinls sieht man sich daher fast gezwungen in diesem Punkten Stellung zu beziehen und veröffentlich per Pressemitteilung ein aktuelles Statement zum Kurs der Meinl International Power AG. Dem aktuellen Kurswert von ca. 7,50 Euro stehen nach eigenen Angaben rund 9,30 Euro Barmittel je Anteilsschein entgegen. Aufgrund der aktuell laufenden Verhandlungen ist sind in naher Zukunft erste Investitionstätigkeiten abzusehen. Bis dahin sind die durch den Börsengang eingenommenen liquiden Mittel in Geldmarkt und Tagesgeld Investments sicher und renditeorientiert angelegt. „Kein Risiko“ besteht hinsichtlich Subprime Bonds, keine Risiken werden eingegangen durch Investments in Aktien oder Zertifikate. Augenscheinlich liegt eine Unterbewertung zum Cash Bestand von rund 20 Prozent vor – fast eine Einladung für spekulative Anleger wie z.B. Hedge-Fonds.
Selbst diese scheinen aber momentan lieber noch ein bisschen abzuwarten wie die weitere Entwicklung verlaufen wird. Eine Entwarnung wird bereits jetzt von der österreichischen Finanzmarktaufsicht gegeben. Der Rückkauf eigener Anteile war rechtmäßig. Die für den Rückkauf der Meinl European Land Verantwortlichen haben Ihre Entscheidung absolut gesetzeskonform getroffen, lediglich der Zeitpunkt war unglücklich.
Inwieweit diese Erkenntnis den Kurs der Meinl International Power AG und des meinl European Land zu beflügeln vermag ist allerdings schwer absehbar – was die Meinl International Power AG betrifft ist es allerdings schwer vorstellbar, dass ein quasi Tagesgeldkonto dauerhaft 20 Prozent unter tatsächlichem Wert notiert.

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