Die Zukunft liegt in den Schwellenländern. Soweit sind sich viele Analysten einig. In den letzten 24 Monaten ist eine Fülle von Produkten mit Schwerpunkt Schwellenländer, Osteuropa, Asien aber auch Mittel- oder Südamerika auf den Markt gekommen. Rohstofffonds wie z.B. der VCH Expert Natural Resources Fonds (ISIN LU0184391075) haben ihren Anteilseigner traumhafte Wertzuwächse von teilweise an die 100% binnen Jahresfrist ermöglicht. Betrachtet man die Weltkarte so ist mit Fonds nahezu jeder Winkel der Welt erreichbar – bis auf einen großen, weißen, Fleck.
Was ist mit Afrika? Rohstoffe in großer Vielfalt könnten und werden dort teilweise zu Tage gebracht, investieren können interessierte Anleger aber lediglich in wenigen nordafrikanischen Ländern wie z.B. Ägypten, oder aber in Südafrika direkt.
Mit dem Magna EMEA (Europe, Middle East, Africa) (ISIN IE00B0TB5201) soll Investment diese Lücke geschlossen werden. Das Fondsmanagement kann bei der Anlage relativ frei zwischen Europa, Osteuropa, Mittlerem Osten und Afrika auswählen und ist somit flexibel in der Auswahl etablierter europäischer Werte und Schwellenländer Aktien. Nach Aussage des Fondsmanagers, Stefan Böttcher, befinden sich zurzeit rund 30 bis 50 Titel im Portfolio, Schwerpunkt der Anlage ist mit rund 40% Afrika. Dabei handelt es sich nicht nur um Anlagen in Südafrika, sondern auch eher weniger bekannte Wertpapiermärkte wie Anlagen aus Sao Tome, Ghana und Algerien haben Eingang in die Portfolio Allokation gefunden.
Wie erfolgreich dieser Investmentansatz sein kann und sein wird lässt sich momentan noch nicht sagen, der Fonds wurde erst zu Beginn des Jahres aufgelegt und hat bisher ein eher kleines Plus vorzuweisen.

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