Wieder mehr an Bedeutung gewinnen im Core-Bereich aktive Zielfondsmanager und eine längere Haltedauer. Die hat Pioneer Investments bei einer aktuellen Dachfonds-Manager-Befragung 2009 herausgefunden. Bei Satellite-Investments, wo die Umschlags-Häufigkeit während der vergangenen 18 Monate durch den Einsatz verschiedener passiver Instrumente nach oben geschraubt wurde, hat man dagegen eine total konträre Situation.
Dachfonds diversifizieren derzeit noch vielseitiger
Die Umfrage hat herausgefunden, dass bei den Satellite-Bestandteilen über passive Strukturen verschiedene Regionen, Branchen und Themen sowie ETFs und alternative Investments opportunistisch genutzt würden. Einige Manager nutzen als Beimischung auch gut gemischte Mischfonds, Managed Futures und marktneutrale Strategien sowie vereinzelt auch Fonds-Boutiquen. Ein Blick auf die Alphagenerierung lässt klar werden, wie stark die aktuelle Krise auch die Dachfonds beeinflusst.
Alternative Investments gewinnen an Bedeutung
Derzeit gilt nämlich nicht die Regel, die besagt, dass bei Dachfonds 70% des Alphas aus der Asset Allocation und 30% aus der Manager Allocation stammen. Es werden nämlich alle denkbaren Verteilungen dazwischen erreicht. Beim Einsatz der Instrumente herrscht hingegen große Übereinstimmung bei den Studienteilnehmern. An Bedeutung gewinnen alternative Investments. Auch der Einsatz von passiven Produkten, von ETFs und von Derivaten zur Absicherung nimmt bei quantitativ ausgerichteten Dachfondsmanagern zu. Auf eine fundamentale und/oder eine charttechnische Erholung der Märkte warten die befragten Dachfonds-Manager im Hinblick auf eine aggressivere Asset Allocation ab.

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