Die gesetzlichen Grundlagen sind geschaffen, nun geht es daran passende Lösungen zu erarbeiten. Auch wenn es der Sache natürlich nicht gerecht wird, ein bisschen hat man schon den Eindruck, dass Vermögensverwaltungen wie auch Investmentgesellschaften in den letzten Wochen verstärkt dazu neigen eigene Dachfonds aufzulegen.
Auch die Hamburger Vermögensberatung Argentum GmbH & Co. KG möchte sich diesem Trend nicht verschließen, Geschäftsführer Andreas Heiming kommentiert die Fondsauflegung sogar mit dem Hinweis auf eine damit geschaffene Möglichkeit in Zeiten der Abgeltungssteuer das eigene Vermögen steueroptimiert anzulegen.
Beinahe zur Nebensache gerät da, was der Dachfonds eigentlich wirklich beinhaltet. Hier möchte man neben der breiten Streuung auf verschiedene Anlageklassen auch die Chancen der Kapitalmärkte optimal nutzen und Risiken aktiv managen. In das Fondsvermögen des Argentum Performance Navigator (ISIN DE000A0MY0T1/ WKN A0MY0T) werden Aktien, Renten, Geldmarktpapiere, Immobilien und Zertifikate eingelegt, bis zu 10 Prozent des Fondsvermögens können in Single-Hedge-Fonds investiert werden. Um auf aktuelle Marktbewegungen zu reagieren möchte man zusätzlich in geeigneten Marktphasen auf Derivate setzen.
Angesichts einer solch schwammigen und eher wenig konkreten Beschreibung hätte diese Pressemitteilung vielleicht auch einfach lauten können: Wir kaufen Euch alles was wir Kraft unseres Status als Vermögensverwaltung dürfen – wichtig für Euch Ihr spart die Abgeltungssteuer. Naja. Nur weil ein Produkt ungelenk beschrieben wird, muss es ja lange nicht schlecht sein.

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