Der Trend zu Investmentfonds als Geldanlage ist weiterhin vorhanden. Dies geht aus der Grundlagenstudie Investmentfonds 2008 des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) hervor. So besitzen knapp 30 Prozent aller deutschen Haushalte und damit rund 16 Millionen Deutsche mindestens einen Investmentfonds. Vor allem Aktien-, Misch- und Rentenfonds zählen zu den bevorzugten Fondsarten von Investmentfondsbesitzern. Der Abschluss neuer Bankdienstleistungen hingegen wird vor allem von Tages- und Festgeldprodukten bestimmt.
Anzahl der Investmentfondsbesitzer auf hohem Niveau
Die Anzahl der Investmentfondsbesitzer befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Quote der Haushalte mit Investmentfondsbesitz in Deutschland liegt mit 29,9 Prozent im ersten Halbjahr 2008 auf dem gleichen Niveau wie im ersten Halbjahr 2007 und nur knapp unter dem Höchststand vom zweiten Halbjahr 2006 mit 30,3 Prozent. Die aktuelle Besitzquote entspricht rund 16 Millionen Bundesbürgern.
Aktienfonds sind meist gefragte Fondsart
Aktien-, Misch- und Rentenfonds zählen in 2008 zu den beliebtesten Fondsarten. Dabei machen Aktienfonds ganz klar das Rennen. Sie befinden sich bei fast zwei Drittel aller Investmentfondsbesitzer im Depot. Erst mit weitem Abstand folgen gemischte Fonds (35 Prozent) sowie Rentenfonds (23,5 Prozent). Aber auch Geldmarktfonds und offene Immobilienfonds sind gefragt, kommen sie immerhin auf eine Quote von 17,5 bzw. 13,7 Prozent. Viele Anleger verteilen ihr Geld gleich auf mehrere Fondsarten. So besitzt jeder Fondshaushalt durchschnittlich 1,7 verschiedene Arten von Investmentfonds.
Beim Neugeschäft legen Anleger eher Wert auf Sicherheit
Mehr als die Hälfte der heutigen Fondsbesitzer setzt bereits seit mehreren Jahren  auf Investmentfonds. Insbesondere in den Jahren 1995 bis 2004 hat sich ein Großteil der Anleger für diese Anlageform entschieden. Dennoch: Beim Neugeschäft von Bankdienstleistungen zeigt sich, dass deutsche Haushalte in Zeiten der Finanzkrise eher auf Sicherheit setzen und ihre Schäfchen ins Trockene bringen. So dominieren im Betrachtungszeitraum der Studie vor allem die noch immer als sicher geltenden Tages- und Festgeld-Abschlüsse. Käufe von Investmentfonds dagegen befinden sich leicht auf dem Rückmarsch.

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