Regenerative Energien wurden immer wieder belächelt. Sehr oft wurde diesen Geldanlagen ausschliesslich eine gute Absicht unterstellt, meist mit dem Gedanken, dass sich dieses „grüne“ Engagement für Anleger eher nicht in Rendite oder Wertzuwachs ausdrücken lässt. Seit dem Erwachen der deutschen Solaraktien scheint hier ein Umdenken stattzufinden. Wer den Kursverlauf von Solarworld oder Conergy verfolgt stellt Erfreuliches fest: Auch mit „Umwelt“ scheint man Geld verdienen zu können.
Erste Stimmen warnen bereits vor einer weiteren Blase die platzen kann/wird/muss. Auch wenn vielen Analysten die Kurse bereits als sehr hoch erscheinen gibt es bei dieser „Öko-Blase“ einen Unterschied zu den Bewertungen am ehemals Neuen Markt, diese Unternehmen haben ein funktionierendes Geschäftsmodell und verdienen Geld. Sie sind also eher mit den Ebays und Googles dieser Welt zu vergleichen. Die Frage ist nicht: „Wann werden Sie einen Gewinn erwirtschaften?“, sondern: „Können sie das Wachstumstempo des Gewinns beibehalten?“.
Anleger, die sich weniger mit solchen Gedanken beschäftigen möchten haben eine einfache Alternative. Eine ganze reihe von Fonds sind Anteilseigner der Solarhersteller. Im Rahmen einer Risikodiversifizierung des Öko- und Solarinvestments kann es also sinnvoll sein auf einen der Fonds zurückzugreifen. Anteile (ohne Gewähr) an Solarwold haben beispielsweise folgende Fonds erworben: ADIG Fund Newtec (ISIN LU0097503477, 4 Sterne Morningstar Rating), Swisscanto Equity Fund Green Invest (ISIN CH0009074300, 4 Sterne Morningstar Rating), Nestor Europa Neue Märkte (ISIN LU0107219387, 5 Sterne Morningstar Rating) oder auch der Ökovision (ISIN LU0061928585, 3 Sterne Morningstar Rating).

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