Gut. Oder besser weniger gut. Den DAX hat es binnen weniger Tage in eine ungeahnte Schwäche gezogen – wie sowas passieren konnte? Nun. Nehmen wir mal an, wir haben schon lange darauf gewartet, dass die Korrektur kommt. Zur Absicherung unserer Gewinne haben wir einen Stoppkurs gesetzt, der bereits letzte Woche Donnerstag dazu führte, dass unsere Aktien verkauft wurden.
Während wir noch drüber grübelten ob das jetzt so gut war, setzen die nächsten Marktteilnehmer Stoppkurse um Ihre schmaler werdenden Gewinne zu sichern. Während wir immer noch darüber grübelten ob es jetzt an der Zeit ist wieder einzusteigen handelten wir nicht, es fehlte an Nachfrage und die nächsten Unterstützungslinien wurden kurz getestet um dann vehement nach unten durchbrochen zu werden. Die nächste Gruppe der Stop-Loss-Kurs-Setzer wurde Aktien los und begann darüber nachzudenken was als nächstes mit der Liquidität zu tun wäre.
Wir wollen nicht behaupten, dass das so sein muss, aber die Vorstellung ist beängstigend. Wann werden aus Zuschauern wieder Akteure? Wann wird der freie Fall gestoppt? Rein statistisch gesehen deutet sich spätestens seit gestern ein starkes „Überverkauft“ Szenario an – welches zu einer Marktberuhigung führen sollte. Ob das so eintritt vermag allerdings niemand wirklich zu sagen – zu blank liegen die Nerven.
Für alle ausgestoppten, die sich noch nicht für eher marktunabhängige Investments wie Hedge-Fonds oder geschlossene Beteiligungen begeistern können – in der aktuellen Ausgabe der Euro Finanzen wurden Tagesgeld-Konten getestet. Ein kostenloses Girokonto ist auch das best verzinste Tagesgeldkonto. 2,8% Zinsen sind zwar nur ein kleiner Trost, aber bis es wieder aufwärts geht: Besser als Nichts.

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