Nicht nur was die Aktien angeht, sondern auch im Bereich der Fondsanlage sind viele Anleger derzeit verunsichert, ob und wenn ja, in welche Art von Fonds sie investieren sollen. Immer öfter verabschieden sich Anleger aus Fonds mit Schwerpunkt Europa, vor allem natürlich aufgrund der Schuldenkrise und den damit verbundenen eher negativen Erwartungen. Dennoch gibt es auch Licht am Horizont. Vor allem den Schwellenländern trauen viele Experten nach wie vor eine sehr gute Entwicklung im Hinblick auf deren Wirtschaft und auch im Hinblick auf die Aktienmärkte zu.

Da aber nicht nur die Aktien der Unternehmen aus den Schwellenländern wie Brasilien, China, Indien oder Indonesien als aussichtsreich bewertet werden, sondern vor allem auch die Anleihen dieser Staaten, sind sogenannte Schwellenländer Mischfonds ein neuer und interessanter Anlagetrend. Vorrangig die vermögensverwaltenden Schwellenländer-Mischfonds werden von immer mehr Emittenten aufgelegt, wie zum Beispiel aktuell der Emerging Markets Multi Asset Portfolio der bekannten Fondsgesellschaft ACM Bernstein. Derartige Fonds basieren auf der Tatsache, dass ohnehin schon seit Jahren die Meinung unter nicht wenigen Experten vorherrscht, dass den Schwellenländern die wirtschaftliche Zukunft gehört. Und das vor kurzer Zeit China als Schwellenland der Wirtschaftssupermacht USA teilweise einen Zahlungsaufschub gegeben hat, unterstreicht diese Tatsache als nur ein Beispiel.

Schwellenländer-Märkte noch sehr volatil

Dass aktuell vor allem Schwellenländer-Mischfonds und nicht nur reine Aktienfonds im Trend liegen hat vor allem damit zu tun, dass auch die von Schwellenländern ausgegebenen Staatsanleihen deutlich an Rendite und Sicherheit gegenüber den europäischen Anleihen aufgeholt haben. Zum Teil werden sogar manche Währungen aus Schwellenländern als weniger risikoreich als der Euro angesehen. Bei allem Optimismus sollte man als Anleger allerdings auch darauf achten, dass die Märkte in den Schwellenländern noch immer relativ volatil sind. Der große Vorteil der vermögensverwaltenden Schwellenländer-Mischfonds ist sicherlich zum einen das professionelle Management in Zusammenhang mit der Vermögensverwaltung, zum anderen können solche Mischfonds sehr flexibel auf das Marktgeschehen reagieren. Denn Mischfonds können meistens ohne größere Anteil-Beschränkungen in Aktien, Rentenwerte oder auch in Währungen investieren.

Breite Streuung als Vorteil

Wer sich als Anleger für einen solchen Schwellenländer-Mischfonds entscheidet, der sollte auf eine möglichst breite Streuung achten. Es gibt nämlich nicht nur die am meisten bekannten BRIC-Staaten als Schwellenländer, sondern inzwischen haben mehr als 50 Staaten weltweit den Staus Schwellenland. Manche Fonds dieser Art nehmen zudem noch Unternehmen aus den Wirtschaftsnationen auf, die in größerem Umfang in den Schwellenländern investiert sind. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass die Auswahl an Schwellenländer-Mischfonds in der näheren Zukunft deutlich wachsen wird.

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