Die Bürokraten der EU fallen in der Regel eher durch zusätzliche Vorschriften, denn durch Lockerung der Regelungen auf. Die wie Tabakwerbeverbot, Regelungen zu mehr beruflicher Gleichstellung und andere Normen treiben dem einen oder anderen Unternehmer gerne auch mal die Zornesröte ins Gesicht.
Ein Ansatz im Sinne der Freiheit für Anleger scheint sich jetzt für den Bereich Private Equity / Hedge-Fonds abzuzeichnen.
Ein jetzt veröffentlichter Bericht einer EU Expertengruppe beinhaltet nicht nur eine Warnung vor zusätzlichen, einschränkenden, Gesetzesvorschriften in diesem Bereich, er fordert sogar mehr Handlungsfreiräume für alternative Fondsinstrumente.
Mindestens eben so erstaunlich ist die Forderung nach einer stärkeren Öffnung für Privatanleger und die Abkehr von einer Obergrenze für institutionelle Investoren. Eine europäische Vereinheitlichung der Regeln und der Abbau von Beschränkungen soll Private Equity die Möglichkeit geben die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.
Deutsche Anleger werden sich hier ein wenig verwundert die Augen wischen – mit dem Investmentmodernisierungsgesetz wurde deutschen Anlegern schon vor einiger Zeit die Möglichkeit eingeräumt auch solche Alternative Investments zu nutzen. Wer es langsam angehen möchte hat sogar die Möglichkeit eines Hedge-Fonds oder Private Equity Sparplans. Schon 50,- Euro monatlichen reichen um sich das Wissen der Alternativen Investments nutzbar zu machen …

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