Wie die Zeitung Die Welt in ihrer heutigen Ausgabe meldet, wird die Beteiligungsgesellschaft KKR in den nächsten Tagen den weltweit größten Private Equity Fonds schließen. Das dann zur Verfügung stehende Kapital von 15,5 Mrd. USD reicht aus um an die Spitze der größten Private Equity Fonds zu gelangen. Ähnliche Fonds Schwergewichte werden von Apax und Texas Pacific (TPG) gesteuert, auch hier werden Fonds in naher Zukunft geschlossen, denen dann Kapital von jeweils bis zu 15 Mrd. US Dollar für Unternehmensbeteiligungen zur Verfügung stehen.
Die noch im letzten Jahr unter dem Begriff „Heuschrecken“ in Deutschland zu eher unrühmlicher Bekanntheit gelangte Branche konnte sich zuletzt durch den Einstieg der Private Equity Gesellschaft Blackstone bei der Deutschen Telekom profilieren. Anders als noch im letzten Jahr wurde dieses Engagement auch von politischer Seite durchaus begrüßt.
Vielleicht rücken Private Equity Beteiligungsangebote auch deshalb wieder mehr in das Blickfeld vieler Anleger – nach zuletzt eher unruhigen Börsenverläufen suchten viele Privatanleger nach Möglichkeiten unabhängig von der Entwicklung der Börsen zu investieren. Anlagen wie Private Equity Fonds scheinen mit durchschnittlich rund 10 bis 15 Prozent Wertzuwachs pro Jahr eine passable Alternative zu Investmentfonds und Tagesgeld oder Festgeldkonten. Diese Aussicht und das Ende der politischen Ächtung haben der Branche in den letzten Wochen auch in Deutschland zu steigender Nachfrage verholfen.
Eines der bekanntesten Angebote für Deutsche Anleger, der Star Private Equity II von Rising Star plant ebenfalls zum 30. Juni die Schließung des Fonds.

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