Mit Erstaunen haben Kunden der Postbank die Beitragsaussetzung Ihres Postbank Altersvorsorge Kontos aufgenommen. Anders als so mancher vermuten würde, sind es nicht die Kunden, die Ihrer Bank das Geld schuldig bleiben, sondern die Bank, die einfach keine Gelder für die Altersvorsorge der Kunden annimmt. Der Grund sei, so wird ein Sprecher der Bank zu diesem Vorgang zitiert, dass die Postbank ein neues Zertifikat in die Altersvorsorge der Kunden integrieren wird, welches zunächst durch die BaFin freigegeben werden muss, bevor es für die Postbank Altersvorsorge genutzt werden kann. Auch wenn es durchaus löblich ist, dass erst die Zustimmung der Bafin eingeholt wird (werden muss?) und ohne diese Zustimmung keine weiteren Kundengelder angenommen werden, so muss man sich doch die Frage stellen, wie einer so großen Bank und ein derart peinlicher Fehler passieren kann.
Da kann es kaum überraschen, dass Verbraucherschützer sofort einen drastischen Einbruch der bisher dieser Rentenvorsorge zu Grunde liegenden Zertifikate vermuten. Die Postbank antwortet auf diese Vorwurf mit einer fast ausweichend anmutenden Aussage: Alle Kunden erhalten zum Ende der Laufzeit mindestens ihre Einlage zurück. Das wird allerdings die meisten Kunden nicht wirklich begeistern, wer jahrelang eingezahlt hat, erwartet eine Rückzahlung zzgl. Zins und Zinseszins um damit den Altersruhestand begehen zu können.
Ein Blick den aktuellen Stand der Altersvorsorge schadet nicht
Vielleicht sollte auch an dieser Stelle der Tip von Stiftung Warentest zum Thema UniProfiRente gelten: Überprüfen Sie Ihre Altersvorsorge, erscheint diese nicht mehr die gesteckten Erwartungen zu erfüllen ist es evt. sinnvoller diese stillzulegen oder zu einem anderen Angebot zu wechseln.
Für z.B. Riester-Rente Kunden kann sich dies sogar extra lohnen, Fondsvermittlung24.de bietet derzeit eine Riester-Wechselprämie und belohnt Umsteiger mit einem Extra-Bonus für Ihre Mühe sich selbst eine neue Riester-Rente auszusuchen.

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