Die Fondsgesellschaft Pioneer Investments plant, noch vor Ende dieses Jahres ihre Produktpalette im Interesse ihrer Anleger zu optimieren. So sieht das Unternehmen eine Straffung der Produktpalette durch Fondsverschmelzungen und Fondsliquidationen vor. Im Zuge dessen soll es auch zu Änderungen von Fondsnamen kommen.
Klares Angebot und wenig Überschneidungen durch Zusammenlegung von Fonds
Pioneer will einige Fonds zusammen legen bzw. in Umbrellafonds aufnehmen, um deren Fondsvermögen künftig effizienter und kostenbewusster zu verwalten. Die Fonds werden dabei in solche mit ähnlicher Anlagestrategie integriert. So soll das Fondsangebot insgesamt klarer und Überschneidungen vermieden werden. Die Anlagestrategien der aufnehmenden Fonds bleiben durch die Verschmelzung unverändert bestehen. Allerdings müssen die WKN und ISIN der Fonds aus rechtlichen Gründen geändert werden. Auf in Deutschland ansässige Anleger sollen durch die Zusammenlegung laut Aussage des Unternehmens keine Änderungen zukommen.
Kostenbewusstes Fondsmanagement erfordert Auflösung einzelner Fonds
Auch bei volumenschwachen Fonds setzt Pioneer Investment an. So werden Investmentfonds, deren Volumina zu gering sind, um sie wirtschaftlich zu managen, aufgelöst. Damit soll verhindert werden, dass sich die Fondskosten zu stark auf die Wertentwicklung dieser Fonds auswirken. Neben einer Straffung der Produktpalette beabsichtigt die Fondsgesellschaft auch, einige Fondsnamen zu ändern. Neue Bezeichnungen sollen die Anlagestrategie einzelner Fonds besser als bisher verdeutlichen.
Umsetzung der Maßnahmen noch vor Einführung der Abgeltungsteuer
Pioneer Investments hatte seine Produktpalette zuvor genau überprüft und beabsichtigt nun, diese durch die geplanten Maßnahmen besser auf die Bedürfnisse und das Verhalten der Anleger auszurichten. Alle Änderungen sollen noch vor Einführung der Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 umgesetzt werden.

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