Die Deutschen Interessieren sich erstmals seit 2003 weniger für Investmentfonds. Eine Entwicklung, die sehr wahrscheinlich der Finanz- und Wirtschaftskrise geschuldet ist, die vermeintlich unsichere Geldanlagen aus den Depots vieler Anleger befördert hat. Allerdings sind nicht alle Formen der Investmentfonds gleich stark von der Aussortierung betroffen.

Während Aktienfonds derzeit eher wenig Beachtung erhalten, erfreuen sich Immobilienfonds größerer Beliebtheit. Trotz der zeitweise Schließung beinahe aller Immobilienfonds konnte sich diese Anlageklasse bei Privatanlegern wieder ins Gespräch bringen, so verfügten rund 20 Prozent der Investmentfonds Besitzer während der letzten 12 Monate auch über Immobilienfonds was einem Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht.

Möglich wird das steigende Interesse durch konstante Erlöse und eine deutlich geringere Schwankungsanfälligkeit der Immobilienfonds. Wer hier investiert ist, hat die Aussicht über Jahresfrist einen Wertzuwachs von 3 bis 5 Prozent zu erzielen und auch gegen Aktienkurseinbrüche an den internationalen Börsen abgesichert zu sein. Solche Argumente ziehen trotz der nachlassenden Wirtschaftskrise nicht nur bei vorsichtigen Anlegern ganz besonders.

Einen kleinen Überblick über Immobilienfonds finden Sie übrigens z.B. hier: Deutsche Immobilienfonds

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