Der Initiator von geschlossenen Fonds, Nordcapital, legt gemeinsam mit der Deutschen Bank eine Private Equity Fonds auf, der extra für Privatanleger konzipiert ist.

Die unter der Bezeichnung Nordcapital Private Equity Portfolio I emittierte Beteiligung wird ab einer Mindestanlagesumme von 20.000 Euro ab dem 6. Juni 2006 (Laufzeit bis 31.12.2016) exklusiv bei den Investment & FinanzCentern der Deutschen Bank gezeichnet werden können.

Über das Produkt beteiligen sich Anleger an namhaften Private Equity Zielfonds, von denen vier bereits namentlich bekannt sind. Es handelt sich dabei um Candover 2005 Fund UK No. 1, KKR European Fund II, Blackstone Capital Partners V und Clayton, Dubilier & Rice Fund VII. Bis zu zwei weitere Zielfonds sollen noch zusätzlich für das Beteiligungsportfolio gewonnen werden.

Bei den ausgewählten Fonds handelt es sich um Strategien, die die mehrheitliche Übernahme von Unternehmen mit in der Regel positiven Cashflows und meist überdurchschnittlichen Gewinnmargen (Buy-outs) zum Ziel hat. Diese bislang nur für institutionelle Anleger und große Vermögen zugängliche Anlageklasse erwirtschaftete in Europa seit 1980 eine jährliche Durchschnittsrendite von 28,7 % (nach IRR).

Ob das nach Heuschrecken anmutende Geschäftsmodell auf kritische Käufer trifft dürfte zu bezweifeln sein. Anleger, die sich über weitere Möglichkeiten der Beteiligung im Sektor Private Equity informieren möchten, finden hier Private-Equity-Fonds, die auch für nicht Deutsche Bank Kunden zu erwerben sind.

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