Eine aktuelle Studie der Luxemburger Fondsplattform Moventum belegt, es ist nicht der Kaufzeitpunkt, sondern die Dauer Ihrer Wertanlage, die den Profit bestimmt.

Businessman drawing a increases graph on virtual screen„Der Jahresauftakt hat gezeigt, dass schwache Börsenphasen Kaufzeiten darstellen“, so Carsten Gerlinger, Vice President der Moventum Asset Management S.A.. „Denn auf Schwäche folgen in der Regel besonders starke Anstiege.“ Viele Portfolios haben bereits nach den ersten acht Wochen 2019 die Verluste aus 2018 so gut wie ausgeglichen.

Wer bei fallenden Kursen schwach wird und beginnt zu verkaufen, der verpasst oft den darauffolgenden Kursanstieg. Schließlich finden sich die stärksten Anstiege oftmals nach größeren Kurseinbrüchen. „In den Portfolios sahen wir etwa nach den Rückgängen 2011 schon 2012 eine überdurchschnittlich starke Erholung. Die Negativperformance von 2018, die vor allem dem Dezember geschuldet war, ist im Mittel schon so gut wie aufgeholt. „Das zeigt einmal mehr, dass Time statt Timing der richtige Weg ist, also langfristig halten, statt in Bewegungen hinein zu kaufen oder zu verkaufen.“, sagte Gerlinger.

Entscheidend sei dabei, investiert zu bleiben und nicht in die Schwäche hinein zu verkaufen. Zur Beurteilung eines Investments sind die langfristigen Durchschnittserträge für Anleger besonders wichtig. Wer in der Schwächephase im Dezember 2018 verkauft hat, hätte wahrscheinlich zwei große Fehler gemacht: Zum einen hätte der Anleger möglicherweise in ein vermeintlich „sichereres“, aber weniger Renditemöglichkeit bietendes Investment umgeschichtet. Oder er wäre ganz aus dem Markt herausgegangen. In beiden Fällen hätte er die starke Gegenbewegung verpasst und säße auf Verlusten!