Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist im Juni dieses Jahres auf vier Prozent – den höchsten Wert seit 1997 – geklettert. Für manch einen Grund zur Sorge. Nicht so in Simbabwe. Angesichts der dort herrschenden Hyperinflation würde man sich über Werte wie bei uns freuen. Die letzte offiziell bestätigte Inflationsrate des afrikanischen Krisenstaates liegt bei unglaublichen 2,2 Mio. Prozent. Das ergibt einen Umrechnungskurs von 70 Mrd. Simbabwe-Dollar für 1 US-Dollar. Nach Schätzung vieler Wirtschaftsexperten liegt die Inflation tatsächlich sogar noch zehn Mal höher. Im Kampf gegen die Geldentwertung und zur Vereinfachung der Zahlungsmodalitäten plant Simbabwe nun eine neue Währung. So sollen zehn Nullen vom Nennwert des Geldes gestrichen werden. Kaum sind die neuen Banknoten allerdings gedruckt, verlieren sie bereits an Wert.
Inflationsgeschützte Fonds schützen Anleger vor den Folgen der Inflation
Gegen die Hyperinflation in Simbabwe erscheint die Inflation in der Euro-Zone gering. Dennoch birgt auch eine vergleichsweise geringe Inflation Gefahren für die Wirtschaft und Nachteile für Anleger. Die Verbraucherpreise steigen, die Kaufkraft eines Euros sinkt. Kurzum: Das Geld verliert an Wert.
Inzwischen haben sich einige Fondsgesellschaften auf inflationsgeschützte Anlagen spezialisiert. Wer sein Kapital langfristig vor den Folgen der Inflation schützen möchte, für den bieten sich Fonds, wie zum Beispiel der cominvest InflationsSchutz Plus, an. Der Rentenfonds investiert zu mindestens 90 Prozent in inflationsgeschützte Werte. Neben einer Anlage in inflationsgeschützte Fonds eignet sich als Schutz vor der Geldentwertung auch eine Investition in Sachwerte wie Immobilien oder Aktien.

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