In der heutigen Ausgabe der Börsenzeitung findet sich der Hinweis darauf, wie Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager des Vermögensbildungsfonds I (ISIN DE0008476524) und Geschäftsführer der DWS die Zukunft des DAX einschätzt.
Schätzungsweise 10 bis 15 % könnte der Dax bis Jahresende zulegen, immer noch wären viele Anleger nicht investiert, der Anstieg des deutschen Leitindex könne also noch ein Stück weitergehen.
Anleger, die an dieser Stelle den Kopf schütteln und auf die 80% Wertzuwachs Ihrer Rohstofffonds binnen der letzten 12 Monate verweisen mögen sich bitte daran erinnern, dass dies eine Ausnahmesituation ist, vielleicht sogar war. 10 bis 15% Wertzuwachs bis Jahresende entspricht geschätzten 15 bis 20 Sparbuchjahren und würde einen DAX Jahresendstand von 6.700 bis 7.000 bedeuten, was fast schon Erinnerungen an die gute alte Zeit des Neuen Markts weckt.
Diesmal ist der Wertzuwachs substanziell, eine Fluchtreaktion ist daher auch bei solchen Höhen nicht zu erwarten. Dass der „normale“ Anleger nicht nur misstrauisch, sondern auch kenntnisreicher geworden ist, hat erst in der letzten Woche Air Berlin erfahren müssen. Eine breite Werbekampagne alleine macht keinen erfolgreichen Börsengang mehr.
Solange hier die Normalität gewahrt bleibt: Warten wir gespannt auf die 7.000.

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