Lag das durchschnittliche Rating der Schwellenländer in den 1990er Jahren noch zwischen ‚B‘ und ‚B-’ hat sich die Bonität dieser Länder bis heute auf im Schnitt ‚BBB-‘ deutlich verbessern können. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Wachstumsaussichten in vielen dieser Nationen bleiben weiterhin attraktiv. Während für die USA und Europa lediglich ein reales Wachstum für 2012 von circa 2 Prozent prognostiziert wird, sind Steigerungsraten in den Schwellenländern von nominal 9 bis 12 Prozent weiterhin wahrscheinlich – und das bei akzeptablen Inflationsraten.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Staatsfinanzen der aufstrebenden Länder mit einer durchschnittlichen Verschuldungsquote von rund 40 Prozent des erwirtschafteten Einkommens komfortabel sind. Nach den teilweise starken Marktverwerfungen sind viele Titel sehr fair bewertet. Ein weiterer Vorteil von erstklassigen Schwellenländer-Anleihen ist nach JP Morgen, das Bonitätsstarke Schwellenländer ihre Rolle in der Weltwirtschaft weiter ausbauen werden.

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