Die Erdbebenkatastrophe in Japan mit seinen atomaren Folgeschäden sowie die anhaltenden Unruhen im Nahen Osten lassen den Anteil derjenigen, die an eine positive Börsenentwicklung in den kommenden sechs Monaten glauben, von 60,4 Prozent im November und 55,2 Prozent im Januar auf aktuell 44,7 Prozent absinken. Zu diesem Ergebnis kommt die J.P. Morgan Asset Management Investor Confidence-Studie. Parallel dazu stieg auch der Anteil derjenigen die derzeit keine Meinung zur weiteren Börsenentwicklung haben um 5,3 Punkte auf 36,1 Prozent an, was als ein Ansteigen der Verunsicherung unter den Befragten gedeutet wird. Dies zeigen auch die Berechnungen zum Investor Confidence-Gesamtindex, der im Vergleich zur letzten Befragung im Januar um 1,5 Prozentpunkte auf einen Indexwert von 2,8 sank.

Die von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführte repräsentative Befragung findet seit 2002 statt und erstellt im Auftrag der JP Morgen Asset Management GmbH anhand regelmäßig erhobener Daten ein Investmentbarometer. Die Umfrage erfolgt jeweils unter rund 2.000 Frauen und Männern ab 20 Jahren, die repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland sind. Je Befragung werden circa 500 Interviewer eingesetzt. Die Studie hat zum Ziel, die Einstellungen zu den Entwicklungen der Aktienmärkte und zum Investmentverhalten von deutschen Privatanlegern (Besitzer von Aktien, Investmentfonds, Optionsscheinen, Zertifikaten, Rentenpapieren) zu erfassen. Die aktuelle Befragungswelle fand vom 4. bis zum 18. März 2011 statt.

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