Was würden Sie tun, wenn Sie 1 Millionen Euro hätten?
So oder so ähnlich könnte die Frage gelautet haben, die von der GfK im Auftrag der Raiffeisenbank Kleinwalsertal 979 Männern und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet gestellt wurde.
Das Ergebnis ist eindeutig. Die Bereitschaft eigenes Kapital im Ausland anzulegen ist gegenüber dem Jahr 2004 sogar um rund 50% von 17,4% auf 24,6% gestiegen. Das meistgenannte Argument für eine solche Kapitalverlagerung: Einhaltung des Bankgeheimnis 86,9%.
Immerhin 22,3% der Befragten vermuten im Ausland Geldanlage Produkte, die einen höheren Wertzuwachs für das eigene Vermögen ermöglichen, als dies mit inländischen Geldanlagen möglich wäre. Die Faktoren Risikomanagement und individuelle Auswahl der Anlageprodukte waren für ebenfalls 18% bzw. 17,2% ein durchaus gewichtiges Argument.
Es darf sicherlich angenommen werden, dass die Befragten Personen in der überwiegenden Mehrzahl sich eher theoretisch mit der 1-Millionen Frage auseinandersetzen, dennoch gibt das Ergebnis ein deutliches Signal wo Deutsche Geldhäuser für mehr Informationen sorgen könnten.
Mehr Beratung & mehr Rendite sind Kommunikationsgebiete, die Deutschland nur wenig Wettbewerb erfahren. Neben einer Beraterbank (Dresdner Bank, Die Beraterbank) positionieren sich nur zwei Geldhäuser auf dem Feld der hohen Rendite für jedermann (DiBa und DKB).
Woher also sollen Kunden wissen, dass es möglich ist das eigene Vermögen in Deutschland zu versteuern und daraus einen Mehrwert gegenüber dem unversteuerten Guthaben aus dem Ausland zu erzielen?
Oder wissen es die Berater vielleicht selber nicht? Liebe Berater, schlagen Sie im Schäffer-Poeschel nach unter „T“, wie Tonnagesteuer, es gibt sie doch, die passenden Argumente für Investments in Deutschland.

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