Auch wenn viele Anleger mittlerweile mit dem Begriff „Hedge-Fonds“ vertraut sind, ist die Liebe zu diesem Anlageprodukt eher wenig ausgeprägt. Eine Umfrage in Auftrag der Feri Rating & Research und Financial Times Deutschland zeigte wieder einmal die Schwächen dieser erst seit 2002 in Deutschland verfügbaren Anlageform: Zu wenige Produkten können mit überzeugenden Ergebnis aufwarten, zu hoch sind die Auflagen die institutionelle Anleger bei einem Investment in dieser Anlageklasse erfüllen müssen.
Dennoch. Es bewegt sich was. Erste maßgeschneiderte Hedge-Fonds wurden vereinzelt für institutionelle Kunden aufgelegt, das Anlegerinteresse hat trotz der wieder kehrenden Nachrichten über den rapiden Kursverfall einzelner Fonds nicht signifikant nachgelassen.
Eine Anlageklasse wird langsam erwachsen, es teilt sich die Spreu von Weizen und nur wer das Vertrauen der Anleger erwirbt wird diese erste Phase der Marktentwicklung gut und sicher überstehen.
Eine Verbesserung der institutionellen Nachfrage – vor allem durch die kapitalstarken deutschen Versicherungskonzerne ist allerdings auf kurze Sicht nicht zu erwarten. Gesetzliche Vorgaben, die der Sicherung der Anleger Gelder dienen erlauben keine Anlage in allzu spekulative Investments, dass Hedge-Fonds nicht unbedingt spekulativ sein müssen, scheint langsam auch diesen Anlegern-von-Berufswegen klarer. Inwieweit sie aber durch gesetzliche Vorgaben gebunden sind, ist nach wie vor nicht eindeutig formuliert und wird auch in naher Zukunft nicht dazu führen, dass Hedge-Fonds die Liste der Kapitalzufluss Fonds anführen werden.
Für Private Anleger interessanter ist sicherlich die Anlage in Hedge-Fonds Zertifikate. Welche aktuellen Angebote auf dem Markt sind finden Sie hier – Hedgefonds24.de.

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