Seit im März dieses Jahres der Tiefpunkt an den internationalen Aktienmärkten notiert und fortan fast ausschließlich steigende Aktiennotierungen verzeichnet wurden, haben viele Anleger den Goldpreis ein bisschen aus den Augen verloren. Deshalb hier die Kurzzusammenfassung der Goldpreis-Veränderungen in 4 Worten: Sie haben nichts verpasst. Der Kurs je Unze Gold pendelte zwischen 900 und 950 USD ohne diese unsichtbaren Grenzen zu durchbrechen. Jetzt ganz plötzlich scheint es mit der Zurückhaltung vorbei zu sein. Jetzt scheint es als könne die Wende an Aktienmarkt und Goldpreis jetzt unmittelbar bevorstehen.

Als Grund dafür wird eine deutliche Abschwächung des Aufschwungs am Aktienmarkt genannt. Hier war der Kursanstieg zuletzt merklich ins Stocken geraten, da sich der Abstand zwischen Realwirtschaft und Aktienpreisen immer weiter vergrößert und die Impulse der staatlichen Subventionsprogramme immer schwächer werden. Dieser absehbare Nachfrageabschwung hat nicht wenige Marktteilnehmer zu der Ansicht geführt, dass eine Korrektur der Indices mindestens angebracht wenn nicht sogar längst überfällig ist – was aber in gleichem Masse das Ausmaß der Wirtschaftskrise offenbaren und das tatsächliche Ausmaß der durch die Zentralbanken vorgenommenen Liquiditätsausweitung deutlich vor Augen führen würde.

Sachwerte gefragt – Gold, Silber, Immobilien besonders beliebt

In der Folge könnte es zu einer verstärkten Nachfrage nach Sachwerten, wie z.B. Immobilien und Edelmetallen kommen, denen Widerstandsfähigkeit gegen Inflation nachgesagt wird. Auch inflationsgesicherte Geldanlagen wie z.B. Anleihen mit Inflationsschutz oder einige wenige geschlossene Fonds, die aufgrund ihres Schwerpunktes Solaranlagen in Spanien oder Italien zu betreiben mit dem Argument einer staatlich garantierten Inflationsabsicherung arbeiten können, erfreuten sich zuletzt deutlich stärkerer Nachfrage.

Die Angst der Anleger vor einer schnell wachsenden Inflation scheint also an deren Anlageverhalten und am Goldpreis ablesbar, so dass es eigentlich niemanden verwundern sollte, dass Edelmetall- und Münzhändler derzeit kaum die Nachfrage bedienen können und teilweise deutliche Probleme haben vor allem kleinere Gold- und Silbereinheiten in ausreichenden Mengen vorrätig zu halten.

Anleger, die sich schon vor einigen Wochen mit Goldmünzen oder Barren eingedeckt haben, können sich dafür jetzt entspannter zurücklehnen und den Versuchen die 1.000 USD Grenze zu überwinden zusehen. Ist die Hürde erstmal genommen scheint der Weg Richtung 1.200 USD je Unze so aus charttechnischer Sicht beinahe mühelos zu überwinden.

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