Im Auftrag des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgefunden wie und auch wo die Deutschen Investmentfonds erwerben. Auf Platz 1 der Bezugsquellen befinden sich mit 69,7 Prozent nach wie vor Banken und Sparkassen. Diese haben über das eigene Filialnetz die besten Möglichkeiten über Investmentfonds Erwerb aufzuklären und bei einer geeigneten Auswahl zu beraten.

Auf den folgenden Plätzen finden sich mit weitem Abstand die Investmentfondsgesellschaft  selbst, für deren Depotangebote sich immerhin 12,5 Prozent der Anleger entschieden haben. Direktbanken oder Onlinebanken werden von 11,3 Prozent der Investmentfondsbesitzer als Bezugsquelle angegeben. Wachsende Kundenzahlen vermelden Fondsvermittler und Vermögensberater, die mittlerweile einen Marktanteil von 10,8 Prozent auf sich vereinen können.

Fondsvermittler und Vermögensverwalter stärker nachgefragt

Inwieweit der Zuspruch zu Fondsvermittlern und Vermögensberatern auf die Bankenkrise zurückzuführen ist, ist der Befragung nicht zu entnehmen, es erscheint aber nur konsequent, dass immer mehr Bank Kunden Ihren Beratern den Rücken kehren und die eigene Geldanlage entweder selbst und deutlich günstiger über einen Fondsvermittler in die Hand nehmen oder aber auf die Betreuung durch einen Vermögensberater zurückgreifen. Dass dieser auch auf Investmentfonds als Anlageform zurückgreift ist als Lob für Fondsmanager anzusehen, rein theoretisch hätten Vermögensverwalter schließlich auch die Möglichkeit eigene Strategien mit den Geldern der Kunden durchzuführen und auf die weniger profitable Variante Investmentfonds zu verzichten.

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