Verlieren Aktien an Wert, vollziehen Aktienfonds dies nach. Schrumpft das Anlagevermögen eines Aktienfonds stark steigt der Kostenanteil für Fondserwaltung und Management rapide an. In der Folge bleibt Fondsgesellschaften in der Regel nur die Wahl zwischen Fonds schließen und Anlagevermögen an die Anteilseigner zurückbezahlen oder Fonds fusionieren, damit aus mehrere kleineren Fonds ggf. ein größerer entstehen kann, dessen Kosten dann wieder im Rahmen des für den Anleger erträglichen liegen.

Wie DWS jetzt bekannt gibt, wird man die eigene Palette um rund 100 Investmentfonds bereinigen und somit die Konsequenzen aus der Finanzkrise ziehen. Neben vielen kleineren Spartenfonds, die sich Anlagesegmente, wie z.B. Infrastruktur, oder Agrarprodukte zum Anlagethema gewählt hatten, sind auch einige wenige größere, bekannte, Fonds wie z.B. der DWS Zürich Invest Aktien Deutschland Aktienfonds oder der DWS Invest Global Commodity von der Zusammenführung betroffen.

Eine komplette Übersicht der fusionierten bzw. zur Schließung vorgesehenen Fonds gibt es derzeit noch nicht, wohl können interessierte Anleger aber einen vorläufigen Überblick im Internet abrufen.

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