Der flache Aufschwung in Deutschland ist 2010 vor allem der Erholung der Weltwirtschaft zu verdanken. Im kommenden Jahr wird dann wohl die Binnennachfrage dieses Wachstum stützen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten kann Deutschland vom wachsenden Welthandel aber nur unterdurchschnittlich profitieren. Warum: Die Hauptabsatzmärkte für deutsche Exporte stimmen nicht  mit den aktuellen Wachstumsmärkten der Weltwirtschaft in Asien und Lateinamerika überein. Ein Großteil der deutschen Exporte geht vielmehr in die Eurozone und nach Osteuropa – und hier ist die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin schwach.

Europa läuft dem Wachstum der Weltwirtschaft hinterher

Die Weltwirtschaft befindet sich nach der schweren Rezession wieder auf einem Kurs der Erholung. Inzwischen hat sich der Welthandel stabilisiert und konnte in den letzten Monaten deutlich expandieren. Dabei verläuft die wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Regionen der Weltwirtschaft äußerst heterogen. Während die Industrieländer der Entwicklung hinterherlaufen, geht die aktuelle Erholung überwiegend von den Schwellenländern aus. Dabei sind die Wachstumstreiber vor allem in Südostasien und in Südamerika zu finden. Hingegen entwickeln sich die Länder Mittel- und Osteuropas und Russland schwächer als der Durchschnitt. „Die neuen Wachstumszentren wie China haben allerdings ein zu geringes Gewicht, um die konjunkturelle Erholung in den Industrieländern kräftig zu stimulieren“, so das Urteil von DIW-Konjunkturchef Christian Dreger.

Rückgang der Steuereinnahmen befürchtet

Keine Entwarnung geben die Berliner Konjunkturforscher für die Lage der öffentlichen Finanzen. Die Staatseinnahmen werden sich voraussichtlich schlechter entwickeln als noch vor einigen Monaten prognostiziert. Beispielsweise erwartet das DIW Berlin für die Lohnsteuer 2010 Mindereinnahmen gegenüber den bisherigen Schätzungen von sieben Milliarden Euro. DIW- Präsident Zimmermann beurteilt die Lage der öffentlichen Haushalte als desolat. Daher gebe es für Steuersenkungen keinerlei Spielraum. Um die Haushalte zu konsolidieren seien vielmehr Steuererhöhungen nötig.

Kommt eine höhere Inflation auf uns zu?

Für dieses und für das kommende Jahr geht das DIW Berlin nur von einer sehr mäßigen Preissteigerung aus. Die Verbraucherpreise sind seit Jahresbeginn wieder leicht gestiegen, was auf einen Zuwachs der Energie- und Lebensmittelpreise zurückzuführen ist. Trotz dieser Tendenz erwarten die DIW-Ökonomen nur moderate Teuerungsraten von knapp einem Prozent in diesem und etwas mehr als einem Prozent im nächsten Jahr. Dämpfend wirkt sich aus, dass viele Kapazitäten noch unterausgelastet sind. Zudem geht von den Lohnabschlüssen kein Kostendruck aus. Preistreibende Effekte sind vorerst nur von den Energie- und Rohstoffmärkten zu erwarten.

Auf mittlere Sicht sieht das DIW Berlin allerdings eine erhebliche Inflationsgefahr, da nicht auszuschließen ist, dass die Notenbanken den Ausstieg aus der derzeitigen Geldpolitik verpassen. Angesichts der in den Industrieländern schwierigen Finanzlage der öffentlichen Haushalte könnte es für den Staat attraktiv erscheinen, eine Entschuldungspolitik über die Inflation zu betreiben.

Wie ist der Inflationsgefahr zu begegnen?

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