Nach der vollzogenen Names-Fusion von Activest und Pioneer zu Pioneer Fonds, folgt jetzt auch eine gemeinsame Namensgebung für den Fondsbereich der Allianz Group.
Aus den beiden Investmentabteilungen des Allianz Konzerns, dit (Deutscher Investment-Trust Gesellschaft für Wertpapieranlagen mbH) und dbi (dresdnerbank investment Kapitalanlagengesellschaft mbH) wird zum Jahresende 2006 eine neue Gesellschaft geformt, die unter der neuen Firmierung Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH am Markt agieren wird.
Der Allianz Konzern reagiert mit dieser Zusammenlegung auf einen Trend, der nach Ansicht des Unternehmens in den kommenden Jahren noch verstärkt werden wird: Private Kunden und institutionelle Kunden bedürfen keiner komplett getrennten Betreuung mehr. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen findet intern schon seit geraumer Zeit statt. Die neue Gesellschaft soll diesen Aspekt der Kooperation und Integration lediglich auch nach außen demonstrieren.
Unter dem gemeinsamen Dach wird ab 2007 das Fondsgeschäft rund 175 Milliarden Euro umfassende Fondsgeschäft der Allianz in Deutschland zusammengelegt sein, was Anteilen von rund 60 Mrd. aus dem dit, 84 Mrd. aus dbi, 19,2 Mrd AGI Advisory und ca. 12 Mrd. PIMCO Europe entspricht. Nach Mitteilung des dit handelt es sich dabei um ein recht ausgeglichenes Verhältnis in der Verteilung der finanziellen Mittel. Etwa 82 Mrd Euro werden im Rahmen von Spezialfonds verwaltet, 74 Mrd. in Publikumsfonds und 19 Mrd. Euro in Mandaten.
Für die Mitarbeiter wird sich nichts ändern, heißt es in der Pressemitteilung der Bank. Welche Änderungen auf Kunden, bzw. Kapitalanleger zukommen werden erscheint keiner Erwähnung nötig. Gehen wir davon aus, dass alles bleibt wie es ist und die Überführung in ein „konsistenteres Produkt- und Serviceangebot“ vor allem der Reduzierung der zukünftigen Marketingkosten dient.
Eine Marke weltweit zu kommunizieren ist eben doch deutlich preiswerter als zwei.

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