Rein statistisch gesehen, besitzt jeder Deutsche durchschnittlich 7.500 Euro in Investmentfonds Anteilen. Diese Summe entspricht einem Zuwachs von 400 Euro, bzw. 5,7 Prozent auf Jahresbasis und kann nicht wirklich als großer Erfolg der Branche gelten. Auch wenn der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) in kurzen und sachlichen Worten die Statistik per Pressemitteilung bekannt macht, fällt bereits auf den ersten Blick das Missverhältnis zwischen weltweiter Börsenentwicklung und Zuwachs des Investmentfonds Vermögens auf.
Die Deutschen, so stellt der BVI fest, sind immer noch keine besonders Rendite orientierten Sparer. Im internationalen Vergleich liegt man mit 7.500 Euro zwar vor Spanien (6.542 Euro), aber weit hinter Österreich (14.010 Euro), Frankreich (22.242 Euro) oder der Investmentfonds Nation USA (26.825 Euro).
Das Vertrauen in diese Anlageform scheint auch sieben Jahre nach dem Platzen der New Economy Blase und trotz 400 Prozent Zuwachs des DAX seit 2003 nicht zurückgekehrt.
Mehr Vertrauen scheinen Anleger bei Investmentfonds im Rahmen der Altersvorsorge zu entwickeln. Für 2006 wurde sogar ein Rekordjahr der fondsgebundene Altersvorsorgeprodukte vermeldet. Gerade fondsgebundene Riester Renten und Rürup Renten haben einen deutlichen Nachfrageschub zu vermelden, völlig unerwartet hat sich dabei die Einmalanlage als beliebter Sparbeitragsersatz vor allem bei Basisrenten (Rürup) herausgestellt. Dass diese Entwicklung in 2007 fortgeführt wird steht für die meisten Fachleute außer Frage. Rendite starke und innovative Fonds-Produkte wie die DWS RiesterRente Premium (Jetzt auch AVWL fähig) sind aktuell dabei Versicherungsangeboten deutlich Marktanteile abzunehmen. Eine Entwicklung, die bis vor wenigen Monaten noch kaum denkbar erschien. Sparer werden den Kampf um den höheren Wertzuwachs mit Freude verfolgen, schließlich dient dieser Wettkampf vor allem auch ihrer Altersvorsorge.

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