Borussia Dortmund, Deutschlands einziger Börsen notierter Fußball Verein hat die schwerste Zeit hinter sich, so könnte man zumindest meinen. Nach beinahe Insolvenz, Einstieg des Hedge-Fonds Managers Florian Homm, Stadion Rückkauf und Sanierungskonzept scheint das Gröbste überwunden. Die Aussichten sind von Außen besehen also trotz 90 Mio. Euro weiter bestehender Schulden nicht ganz hoffnungslos. Vielleicht liegt es daran, dass sich bei BVB ein weiterer Hedge-Fonds als Anteilseigner gefunden hat. Wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ist die Britische Investmentgesellschaft Och-Ziff Management Europe Ltd. nun ebenfalls Anteilseigner der Borussia geworden. 7,56% der Aktien bedeuten allerdings nur Platz drei in Hedge-Fonds Beteiligungsliste bei Borussia Dortmund. Neben Och-Ziff sind BlueBay mit rund 17% und Florian Homm mit nahe zu 21% der Aktien.
Welche Ziele die neuen Investoren verfolgen bleibt zunächst Spekulation. Der Verwaltungsrat des Bundesligisten ist erst im letzten Jahr fest für die Dauer von 5 Jahren gewählt worden, Änderungen in der Zusammensetzung sind hier eigentlich nicht vorgesehen.
Dennoch darf den Fondsmanagern vermutlich unterstellt werden, dass sie anders als der Chelsea London Eigentümer Roman Abramowitsch zunächst die Sanierung des Vereins im Fokus des Interesses haben dürften bis das Unternehmen Champions League Gewinn begonnen wird.

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