Die Berliner Börse hat das Angebot der handelbaren Fonds um weitere 675 vergrößern können. Insgesamt stehen Anlegern über den Börsenhandel nun mehr als 3.000 Investmentfonds zur Auswahl. Im Gegensatz zu einem Erwerb über die Hausbank oder die Fondsgesellschaft direkt müssen im Börsenhandel keine Ausgabeaufschläge entrichtet werden. Der Unterschied zwischen Ankaufspreis und Rücknahmepreis, der normalerweise durch den Ausgabeaufschlag dargestellt wird beträgt hier als „Spread“ in der Regel weniger als 1%.
Ganz so günstig wie die Börsen den Handel darstellen, ist es allerdings nicht – zu Spread müssen zusätzliche Transaktionskosten, welche für den Handel an der Börse erhoben werden hinzugerechnet werden. Anleger, die kleinere Summen handeln können dabei sogar gegenüber dem regulären Ausgabeaufschlag einen finanziellen Nachteil erfahren.
Günstiger geht es über reine Fondsbanken, wie z.B. die Frankfurter Fondsbank. Hier werden weder Transaktionskosten noch Ausgabeaufschlag (ebenfalls bei über 3.000 Fonds) fällig, Anleger kaufen Fonds zum Rückkaufswert und erhalten noch dazu ein günstiges Online Fondsdepot (ab 12,- Euro Depotgebühr pro Jahr).

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