Angesichts reichlich schwankender Wertpapiernotierungen ist der eine oder andere Anleger verunsichert wie es weitergehen wird. Ein Blick auf das eigene Depot erstaunt manchmal zusätzlich angesichts der unterdurchschnittlichen Performance langjährig erfolgreicher Investmentfonds, wie z.B. dem Templeton Growth Fonds, der aktuell ein Minus von rund 9% auf Jahresfrist aufweist.
Wirft man einen Blick auf das entsprechende Aktien-Global-Segment, so sticht vor allem ein Fonds über den Jahreszeitraum heraus. Der Alger SICAV-China-US Growth Class B (ISIN LU0178529060) ist allerdings eher weniger ein global anlegender Investmentfonds und eher vor allem ein China Fonds, der kaum den Anspruch globaler Kriterien erfüllen kann. Es sind also die Spezialisten, die in den letzten Monaten die Generalisten hinsichtlich der Wertentwicklung deutlich abgehängt haben.
Dabei ist China nicht die einzige Region, die Fondsanlegern Freude bereitete. Die kleine Region des Balkans, für die es in Deutschland aktuell nur zwei Fonds gibt, die dort in größerem Umfang investieren, weist starkes Wachstum auf. Der vor rund einem Jahr aufgelegte Danske Fund Trans-Balkan Class A (ISIN LU0249704346) verzeichnet aktuell ein Plus von über 30 Prozent, trotz eines Rückschlags von rund 15 Prozent binnen der letzten 4 Wochen.
Die Zeiten der allgemeinen Kurssteigerungen scheinen sich also dem Ende entgegen zu neigen, auch wenn die amerikanische Notenbank mit gezielten Zinssenkungen die Börsennotierungen zu halten versuchen, auch dieser Boomphase wird eine Abschwächung folgen, wohl dem, der sich frühzeitig Gedanken über eine passende Depotaufteilung („nicht alle Eier in einen Korb legen“) gemacht hat und dabei nicht die Nischenanbieter übersehen hat.

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