Nein, nicht um König Fußball handelt es bei dieser Aussicht für die Zukunft, sondern um den Deutschen Export-Weltmeistertitel. Während sich die Anlegerwelt nahezu einig ist, dass China und Indien die Zukunft der Weltwirtschaft gehören wird, aktuell beiden Ländern aber eine kurzfristige Delle der Börsennotierungen bevorstehen könnte, gehen die Forschungen der Volwirtschaftler schon einige Jahre in die Zukunft.
Abgesehen von großer Liquidität, einer kaum abzuschätzenden US-Amerikanischen Außenhandels-, Wirtschafts- und Geldpolitik sind es vor allem mittel bis langfristige Überlegungen, die zu der Erkenntnis führen, dass China nicht nur mit großen Schritten in Richtung Welthandelsnation strebt, sondern Deutschland auch den lange stolz gehüteten Titel bereits im laufenden Jahrzehnt abnehmen wird.
DeutschlandGlobalisierung-Studie heißt das Werk, welches diese Erkenntnis in Worte und Zahlen gefasst hat. Die von Schweizer Prognos AG durchgeführte Zukunftsstudie deutet vor allem daraufhin, dass das Ende des Anfangs der Globalisierung noch lange nicht in Sicht ist – wir stehen am Anfang einer Phase der Globalisierung, wie sie bisher nicht vorstellbar war; einer Phase, die die Weltwirtschaft grundsätzlich verändern wird.
Bis 2015 werden die weltweiten Exporte um 76 Prozent ansteigen, das Zentrum des Anstiegs und dessen Geschwindigkeit wird in Asien liegen. China, Indien aber auch andere asiatische Schwellenländer werden ihre Exporte deutlich verstärken können. Gemäß der Prognos AG Studie werden mehr als ein Drittel (35%) der Exportprodukte aus dem asiatischen Raum stammen. Die Exporte von China und werden sich binnen weniger als einem Jahrzehnt verdreifachen – Deutschland wird nur noch ein Teil des europäischen Handelsraums sein.
Was kann man als Anleger mit dieser Information anfangen? Nur noch in Asien, speziell in China und Indien investieren? Sicherlich nicht. Deutschland wie auch Europa wird eines der Hauptziele des Exports sein, langjährige Handelsbeziehungen und gemeinsame Unternehmungen werden sicherstellen, dass Europa auch weiterhin gut im Geschäft bleibt – ebenso wie andere Nationen, die Rohstoffe oder eben Innovationen liefern können, vielleicht sogar müssen.
Welche Geldanlage ist eine gute Geldanlage?
Aus Sicht eines Fondsvermittlers bleibt der Hinweis auf die historische mit 8% p.a. überdurchschnittliche Rendite eines Aktienfonds-Sparplans. Cost average Effekt und Verzicht auf Ausgabeaufschlag lassen eine breite Produktpalette in Frage kommen. Welche China-Fonds, Indien-Fonds oder Asien-Fonds aktuell gute Leistungen aufweisen können Sie im Fonds-Finder vergleichen. Bevor Sie sich entscheiden – nicht jeder ist der Meinung das in diesem Moment eine Anlage in dieser Region zwingend notwendig wäre.

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