Meinl European Land – starker Kursrückgang durch Knock Outs verursacht

Auch wenn sich mittlerweile bei vielen Anlegern die Gewissheit ergeben hat, dass Immobilienaktien, wie der Meinl European Land, deutlich volatiler als Immobilienfonds sind, so dürfte der Einbruch vom 30.07.07 eine große Überraschung gewesen sein. Mit einem Minus von 3,35 Euro bzw. 17,54 Prozent ist der Tagesverlust auch für eine Immobilienaktie äußerst überraschend. Möglich wurde dieser Kurseinbruch gemäß einer gestern Abend durch Meinl verbreiteten Pressemitteilung durch die die Aktien begleitenden Produkte anderer Unternehmen. Wie mittlerweile bei vielen Aktien üblich wird der Kurs eines Wertpapiers auch durch Zertifikate abgebildet. In diesem Fall wurden nicht weniger als 20 Turbozertifikate, welche auf Meinl European Land ausgerichtet waren ausgestoppt, was eine „Bestens“ Verkaufsorder ausgelöst hat und somit den Kurs in den „Keller“ zog. Insgesamt bewertet die Meinl Bank ebenso wie die UBS Bank das Investment Meinl European Land positiv – der faire Wert lag bereits im März laut UBS bei über 18 Euro, als einziger Wermutstropfen wurde hier nur die hohe Cash Position genannt. Eben diese soll bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 23.08.2007 durch ein Aktienrückkaufprogramm verringert werden. An mangelnder Geschäftsperspektive sollte der Kurseinbruch nicht gelegen haben. Alleine im Juli wurde der Start von gleich zwei neuen Immobilienprojekten in Rumänien und der Türkei mitgeteilt. So wird im türkischen Kahramanmaras  wird ein Einkaufszentrum errichtet, dessen erwartete Rendite bei rund 12 Prozent liegt; im rumänischen Constanta ein Einkaufszentrum, welches mit einem Investitionsvolumen von 130 Mio. Euro eine Zielrendite von 9 Prozent verspricht.
 
Die geballte Menge der Verkaufsaufträge scheinen daher tatsächlich eher auf eine technische Reaktion im allgemeinen Marktumfeld zurück zu führen zu sein. Ob es auch ein Signal ist die eigene Position aufzustocken oder jetzt bei Meinl European Land einzusteigen muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine erste Kursreaktion ist heute zu beobachten - mit 17,25 Euro, d.h. einem Plus von run 9,5 Prozent (Stand 13 Uhr) gegenüber Vortag scheint sich der Kurs wieder deutlich in Richtung innerer Wert der Meinl European Land Aktie zu bewegen.  

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31. 07. 2007|Fonds News|

ACI Dubai Fonds binnen 4 Wochen platziert – MPC startet Vertrieb von Santa P-Schiffe 2

Auch wenn es mittlerweile die fünfte Auflage der ACI Dubai Tower KG zu vertreiben galt, so war das Interesse der Anleger nach wie vor groß. Binnen nur vier Wochen konnte die fünfte ACI (Alternativ Capital Invest) Dubai Beteiligung mit einem Beteiligungsvolumen von 17,5 Mio. Euro platziert werden. Der Baubeginn des Investitionsvorhabens Victoria-Bay Tower soll bei [...]

30. 07. 2007|Geschlossene Fonds|

GFK Konsumklima Index steigt – Kaldemorgen: Den alten Dax-Rekord werden wir in diesem Jahr nicht mehr sehen

Auch der Deutsche Aktienindex kann sich nicht vor der allgemeinen Korrektur an den internationalen Börsen retten. Die starken Kurszuwächse der vergangenen Monate werden jetzt Stück um Stück wieder relativiert, wie weit es abwärts bleibt abzuwarten.   In einem heute bei faz.net veröffentlichten Interview wurde DWS Chef Klaus Kaldemorgen nach seiner Sicht der Dinge befragt – warnt er mit den Worten „Wir haben keinen Bärenmarkt“ vor übereilten Verkäufen und relativiert wenige Absätze später seinen Optimismus mit den Worten „Den alten Dax-Rekord werden wir in diesem Jahr nicht mehr sehen“. Vielleicht haben es die 2.000 Verbraucher, die für die monatliche Erhebung des Gfk (Gesellschaft für Konsumforschung) Konsumklima Index befragt worden bereits im Voraus geahnt – hier stieg der Index zwar um 0,2 von 8,5 auf 8,7 Punkte insgesamt scheinen die deutschen Verbraucher aber den Eindruck zu gewinnen, dass das Wirtschaftswachstum insgesamt an Dynamik verliere. Die eigenen Aussichten werden demnach auch nicht sonderlich positiv gesehen – höhere Energiepreise trüben die Freude über nominal leicht steigende Einkommen. Einzelhändler, die im ersten Halbjahr auch die Folgen der vorgezogenen Mehrwertsteuer Anschaffungen zu verkraften hatten sind dennoch zuversichtlich für die zweite Jahreshälfte, fallende Arbeitslosenzahlen und die anhaltend positive Einstellung gegenüber Anschaffungen sollten zu einer Belebung des Geschäfts führen. So gesehen könnte es sich bei der aktuellen Korrekturphase vor allem um die Rückkehr zur Normalität und Schrumpfung der Übertreibung – zum Beispiel auch bei DAX und MDAX handeln. Demnach kann Klaus Kaldemorgen wahrscheinlich zustimmen: Es gibt keinen Bärenmarkt.

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27. 07. 2007|Finanz Ticker|

Multi-Asset-Klassen-Fonds von Universal-Investment und Bankhaus Ellwanger & Geiger

Nicht nur Anleger, die den Verfall des DAX in den letzten Tagen verfolgt haben, werden hellhörig werden, wenn es sich um das neue von Universal Investment zusammen mit Ellwanger & Geiger erdachten Fondskonzept handelt. Der E&G Multi Asset Fonds UI (WKN A0MQ98) gehört, wenn man es platt auf einen Nenner bringen möchte zu der Kategorie: Alles kann, nix muss. Ziel des Fondsmanagements wird es sein die verschiedenen Anlageklassen (Multi Asset Klassen) so miteinander zu kombinieren, dass eine stabile jährliche Rendite von ca. sieben Prozent erreicht wird. Dazu kann der E&G Multi Asset Fonds UI in Aktien, Renten, Immobilien aber auch in Alternative Investments wie z.B. geschlossene Fonds investieren. Durch breite Risikostreuung und die Kombination der verschiedenen Anlageklassen erhält der Fonds ein klein bisschen den Charakter einer Vermögensverwaltung. Im Unterschied zu bei einer Vermögensverwaltung verwaltetem vermögen, kann hier allerdings bereits mit kleinem finanziellem Aufwand ab 500,- Euro Einmal-Mindestanlage oder aber 50,- Euro Sparplan teilgenommen werden. Für die Auswahl geeigneter Anlagen wird ein Scoring Modell genutzt, welches von den Spezialisten des Bankhaus Ellwanger & Geiger entwickelt wurde. Zum Start wird das Fondsvermögen aus ca. 70 Prozent Immobilien, Aktien, Zertifikaten und Rentenpapieren bestehen. Rund 30 Prozent sind für Alternative Investments vorgesehen – welche Bereiche hier konkret interessant erscheinen wird nicht weiter erläutert angesichts eines mittlerweile breiten Angebots renditeorientierter geschlossener Beteiligungen erscheint aber die Auswahl groß genug um auch hier eine ansprechende Diversifikation zu erhalten. Wie bei vielen anderen in letzter Zeit neu aufgelegten Fonds überrascht die Vergütung für das Fondsmanagement nicht grade im positiven Sinne – mit 5 Prozent Ausgabeaufschlag, 1,75 Prozent Managementgebühr und 10 Prozent Gebühr auf den Zusatzertrag oberhalb des 12-Monats-Euribor + 2 Prozent ist der Fonds nicht grade günstig. Auch dann nicht, wenn die Gebühr nur dann anfällt, wenn der Fonds einen neuen Höchststand erreicht hat (High Watermark).

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26. 07. 2007|Fonds News|

Schroder ISF1 Japanese Equity Alpha für frisches Kapital geöffnet

Die Fondsgesellschaft Schroder Investment Management hat sich entschlossen aufgrund der positiven Aussichten für die japanische Börsenentwicklung den seit 2004 geschlossenen Investmentfonds Schroder ISF1 Japanese Equity Alpha (ISIN LU0186876743) wieder für neues Kapital zu öffnen. Nach Meinung von Fondsmanager Nathan Gibbs profitieren japanische Unternehmen durch Wettbewerbsvorteile in Branchen wie z.B. Elektronik, Maschinenbau und Präzisionsausrüstungen. Die Performance des Schroder ISF1 Japanese Equity Alpha Fonds ist im aktuellen Jahr durchaus vorzeigbar. Als siebter von 150 Investmentfonds kann das Fondsmanagement mit diesem Ergebnis sicherlich einfacher für neues Kapital werben. Wer einen Blick auf die Konkurrenz des Schroder Fonds wirft wird allerdings schnell zu einem Ergebnis kommen: Der beste Fonds in diesem Sektor ist und bleibt der Belgrave Capital Mgmt - Vitruvius SICAV Japanese Equity EURO (ISIN LU0117772284). Mit Platz 1 während jedem der letzten sechs Jahre erzielt das Fondsmanagement ein außergewöhnliches Ergebnis. Allerdings gilt auch hier was oft bei sehr guten Fondsprodukten gilt: Momentan werden keine neuen Fondsanteile ausgegeben. Möglicherweise lohnt hier der Blick in den Japan Fonds Vergleich – mit dem Metzler Japanese Equity Fund bietet die Frankfurter Privatbank Metzler eine gute Alternative sich via Investmentfonds in Japan zu engagieren (ISIN IE0003722711). Lohn der Metzler Mühe jeweils ein Platz unter den Top 4 der letzten drei Jahre.

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25. 07. 2007|Fonds News|

Neuer cominvest Dachfonds: Asienfonds Multi Asia Active

Dachfonds kommen wieder in Mode, Asien als Investitionsregion ist es bereits. Da lag es nahe ein passendes Investmentfonds Produkt auf den Markt zu bringen, welches beide Anlagemöglichkeiten in Verbindung bringt. Mit dem cominvest Multi Asia Active (ISIN LU0294651343) können Anleger gezielt in asiatischen Wachstumsmärkten ex Japan investieren. Aktuell besteht ein Investitionsschwerpunkt bei Korea mit einem Anteil von rund 30 Prozent des Fondsvermögens. Innerhalb des cominvest Multi Asia Active wird konsequent das Prinzip einer flexiblen Investitionsquote verwirklicht, d.h. je nach Marktlage können zwischen 75 und 125 Prozent des Vermögens investiert werden. Das gleichzeitig mit dem Investitionsgrad steigende Investitionsrisiko wird durch eine zusätzliche Risikokontrolle verringert. Im Ermessen des Fondsmanagements liegt es die jeweilige Quote der Marktsituation anzupassen und zusätzlich in Zertifikate oder auch anderen Finanzinstrumente wie z.B. Futures zu investieren. Ziel ist es von den überdurchschnittlich guten Wachstumsaussichten in Asien (z.B. Prognose für 2008 – 8,7 Prozent Wachstum) zu profitieren und gleichzeitig eine breite Risikostreuung über die Dachfonds Allokation zu erreichen. Als Benchmark dient der MSCI All Country Asia ex Japan Index, mit einem Ausgabeaufschlag von 5 Prozent, einer Verwaltungsvergütung: 1,65% p.a. und einem zusätzlichen Outperformancefee 20% p.a. ist der Asienfonds Multi Asia Active allerdings kein Schnäppchen. Es bleibt abzuwarten ob das Fondsmanagement den eigenen hohen Ansprüchen auch in diesem Umfang gerecht werden kann.

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24. 07. 2007|Fonds News|

Frankfurt Trust startet Rentenfonds – Allianz-dit sprintet mit Express Zertifikate Fonds

Steigende Zinsen bringen die Notierungen von Anleihen mit längeren Laufzeiten unter Druck. Damit Anlegern dennoch nicht der Spaß an Rentenfonds Produkten vergeht, legt die Fondsgesellschaft Frankfurt Trust mit dem FT AlphaZins (ISIN DE000A0MUQ9) einen Total Return Fonds auf, der in strukturierte Produkte, Rentenpapiere sowie Derivate und Währungen investieren soll. Ziel ist es durch ein ausgeklügeltes [...]

23. 07. 2007|Fonds News|

Frankfurt Trust startet Klimawandel Aktienfonds Climate Change

Mit dem Ziel „Investieren in Klimawandel“ konnten vor allem Anbieter von geschlossenen Beteiligungen in den letzten Monate große (Vertriebs-) Erfolge feiern. Hier traf Angebot auf Nachfrage, interessierten Investoren standen nur wenige geschlossene Beteiligungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Fondsgesellschaft Frankfurt Trust wird dem steigenden Interesse an der Branche jetzt mit einem offenen Fonds begegnen, der vorwiegend in [...]

03. 07. 2007|Fonds News|

Aus DWS Invest Top 50 Europe wird DWS Invest Top Europe Fonds

Kleine Namensänderung große Auswirkung. Der bisher als DWS Invest Top 50 Europe auf nur 50 europäische Aktien beschränkte DWS Europa Fonds bekommt nicht nur einen neuen Namen, sondern auch mehr Freiheiten. Mit der Umbenennung wird die Selbstbeschränkung des Fondsmanagements auf nur 50 Titel aufgehoben. Ziel ist es dadurch auch auf kurzfristigere Trends reagieren zu können und somit Portfolio strategisch zu ergänzen. Der DWS Invest Top 50 Europe konnte zuletzt -  wie auch andere mittel- bis langfristig agierende Aktienfonds - nicht mit der Wertentwicklung anderer sehr aktiv agierender Fonds mithalten. Im Zuge des DWS Anspruchs unter den Besten zu sein, erscheint diese Ausweitung der Möglichkeiten nur logisch. In Zukunft kann Fondsmanagerin Britta Weidenbach für den DWS Invest Top Europe Fonds in so viele verschiedene Unternehmen investieren wie sie möchte, im Kern wird die erfolgreiche Strategie der letzten Jahre allerdings weitergeführt, ein Aktien Hopping ist somit ausgeschlossen. Als möglicherweise zu verfolgende Anlagetrends hat Weidenbach Konsumtitel und Infrastruktur sowie alternative Energien ins Auge gefasst.

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02. 07. 2007|Fonds News|
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