Florian Homm entdeckt Privatanleger als Zielgruppe; Das Homm Select I Zertifikat

Der auf Mallorca ansässige Fondsmanager Florian Homm ist vielen Anlegern vor allem durch seine Beteiligung an dem Fußball Verein Borussia Dortmund und den Ereignissen um den rapiden Kursverfall von Sixt bekannt. Im Falle Sixt hatte die vermeintliche Hedge-Fonds Strategie Folgen, das von der BaFin angestrengte Verfahren wegen Kursmanipulationen endete mit einem Bußgeld gegen den Hedge-Fonds [...]

31. 07. 2006|Hedge-Fonds|

Deutscher Einzelhandel wieder unter sich – Wal-Mart gibt auf

Der Deutsche Einzelhandelsmarkt ist nach dem amerikanischen und japanischen (noch) der größte Einzelhandelsmarkt weltweit. Wal-Mart, mittlerweile weltgrößter Einzelhändler, war förmlich gezwungen hier zu Lande einen Ein- und Aufstieg zu schaffen, sollte das Wachstumstempo weiter hoch gehalten werden. Deutlich unterschätzt hatte der amerikanische Handelsriese neben der harten Konkurrenz durch ALDI & Co vor allem die deutschen [...]

29. 07. 2006|Aus der Wirtschaft|

DWS setzt Vertrauen in japanischen Index: Nikkei zurück Richtung 17 000

In einem Gespräch mit der Börsenzeitung zeigte sich DWS Fondsmanager Andreas Wendelken positiv gestimmt gegenüber den zukünftigen Entwicklung des japanischen Leitindex Nikkei. Dieser war binner Jahresfrist von rund 11.000 auf 17.563 Punkte gestiegen und wurde ebenso wie Indices weltweit von der Börsenschwäche eingeholt. Bei zuletzt knapp unter 15.000 Punkte besteht dennoch eine deutlich stärke Position [...]

28. 07. 2006|Fonds News|

Kuba Fonds – Mit Fidel Castro investieren?

Erfreuliches aus Düsseldorf vermeldet der dort ansässige Initiator Kuba Investment Verwaltung GmbH. Der geschlossene Fonds KF 1 Kuba – Fonds konnte bereits zur Hälfte, was einer Größenordnung von rund 50 Mio Euro entspricht, platziert werden. Ab 15.000 Euro Mindestanlagesumme können sich Anleger an einem kubanischen Immobilienbesitz beteiligen, der vornehmlich aus verschiedenen Hotel und Bungalow Anlagen [...]

27. 07. 2006|Geschlossene Fonds|

Wie garantiert sind Garantiefonds?

Fonds mit Garantie sind schon seit längerem der Verkaufsrenner. Nur wenige Anleger machen sich aber die Mühe die Art der Garantie zu hinterfragen. Vielfach besteht eine Garantie lediglich auf einen prozentualen Wert des Ausgabepreises, steigen Anleger später, zu einem höheren Preisniveau ein, haben sie ebenfalls nur einen Anspruch auf die zur Endfälligkeit zu gebende Garantie und müssen einen vergleichsweise höheren Verlust in Kauf nehmen. Aktuell ist nun der offene Streit zwischen der Fonds- und Versicherungsbranche ausgebrochen. Auslöser ist eine geplante Gesetzesänderung, die Garantiefonds auch in Deutschland zulassen würde. Gibt es doch schon? Nein, gibt es in dieser Form nicht. Die bisherigen in Deutschland für den vertrieb zugelassenen Produkte stammen in der Regel aus Luxemburg und geben eine Garantie auf nur wenige Jahre. Die Diskussion - oder darf man es Streit nennen - behandelt aber Garantiefonds, die eine deutlich längere Laufzeit aufweisen und Lebensversicherungen buchstäblich "das Leben schwer" machen könnten. Im Kern handelt es sich dabei um die Unterschiedlichen Vorgehens- und Absicherungsweisen. Lebensversicherungen, die auch gerne das Vehikel Fonds nutzen, müssen bereits ab dem Versicherungsbeginn eine Garantie vorhalten, Garantiefonds lediglich zur Endfälligkeit woraus ein Renditeunterschied resultiert, der zu einem deutlich besseren Verkaufsargument werden könnte als dies bei Garantien durch Lebensversicherungen möglich ist. Wie dieser Streit ausgeht, wie sich die BaFin entscheiden wird ist offen - eine zukünftig deutlich veränderte Form der Altersvorsorge erscheint aber durchaus realistisch. Anleger sollten sich davon allerdings weniger beeindrucken lassen - letztendlich gelten auch hier quasi Volksweisheiten die bei Geldanlagen immer sinnvoll sind: Auf einem Bein steht man nicht gut & Die Mischung macht’s.

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26. 07. 2006|Fonds News|

Die Linke – Kommentiert die sinkende Zahl der Studierenden

Immer mal wieder lohnt sich auch der Blick zu den politischen Meinungen kurz vor der Sommerpause. Die eine oder andere Fraktion gibt sich durchaus Mühe mit einer möglichen „Sommerloch“ Story die innerdeutsche politische Langeweile zu vertreiben.  Der Beitrag von Die Linke versucht die Lücke mit dem Thema Studiengebühren zu füllen.

Bereits während der Fußball WM zogen Studenten auf die Straße und machten ihrem Unmut Luft. Die Einführung der Studiengebühren führt zu einer durchaus kontroversen, aber leider deutlich zu wenig beachteten Diskussion um eines der wichtigsten deutschen Güter, die Bildung. Mittlerweile sind die Protestierenden weitgehend in den Semesterferien und eventuellen Ferienjobs verschwunden, die Diskussion wird aber von Die Linke mit neuen Argumenten wieder aufgenommen. Die sinkende Anzahl der Studierenden, so ist zu lesen liege an der Einführung der Studiengebühren, ein Hinweis auf eine eventuelle demographische Entwicklung findet keinen Einzug in die Pressemitteilung. Der Skandal wird allerdings dann in einem anderen Punkt ans Licht gebracht:

Obwohl die Zahl der Studierenden in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften doppelt so hoch ist, wie in den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern, ergibt sich bei den Hochschulausgaben genau das gegenteilige Bild. Die Ausgaben für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind damit viel zu niedrig

Grundsätzlich spricht nichts gegen die Erhöhung der Ausgaben für Bildung – die Begründung erscheint aber in diesem Fall doch realitätsfremd, forschende Mediziner, Physiker oder Biologen können schlecht wie Rechts- oder Wirtschaftswissenschaftler alleine im Vorlesungssaal die Wissensreife erlangen. Forschung als Bestandteil der Bildung ist eben teurerer als ein eher papierlastiges Studium der Rechts- oder auch Wirtschaftswissenschaft. Die Zukunft der gesellschaftlichen Weiterentwicklung  liege laut Die Linke aber nun eben in diesem Bereich – die Ökonomisierung, so Die Linke werde durch all dies deutlich – gelernt und gelehrt wird nur noch, was auch ökonomisch verwertbar ist.

Was bleibt sind eine Reihe von Fragen an Die Linke: Warum haben Naturwissenschaftler keine Zukunft? Was ist mit Nano- und Biotechnologie? Was spricht dagegen Bildung auch zu einem ökonomischen Beitrag der Volkswirtschaft zu nutzen? Was spricht gegen Kosten für das Studium – Handwerksmeister müssen Ihren Studiengang auch selbst finanzieren? Was gegen Studienkredite – BAföG, was jedem zusteht, aber so gut wie niemand erhält muss auch zurückgeführt werden?

Ist es nicht vielmehr die Frage nach mehr Freiheit für Studierende und Studienanbieter, die eine Verbesserung der Situation ermöglichen würden? Erst wenn Studenten zweckgebunden für Bildung eine finanzielle Leistung an Universitäten entrichten, kann sich ein Gleichgewicht aus Bildung und Kosten. Das staatliche Rahmenbedingungen hier durchaus eine Lenkungsfunktion übernehmen sollen ist unbestritten, aber zwischen Lenken und Steuern gibt es manchmal eben Unterschiede.

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25. 07. 2006|Nützliches|

BVI empfiehlt: Berufsanfänger sollen von Beginn an auf Vorzüge von VL Fonds setzen

Pünktlich zum Start des neuen Ausbildungsjahres veröffentlicht der BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) eine Investment Information zum Thema Riester Vorsorge und Vermögenswirksame Leistungen. Die veröffentlichen Zahlen sind eindrucksvoll, so stieg zum Beispiel die Zahl der Riester Fondssparpläne zwischen 30. Juni 2004 und 30. Juni 2006 um rund 550.000 von ca. 256.000 Riester Verträgen auf aktuell ca. 811.000 Riester Sparpläne. Nicht immer ist das was alle tun auch unbedingt sinnvoll, in diesem Fall wird die Begeisterung für Fondssparpläne als Riester Vorsorge aber durch statistische Fakten untermauert - so können sich zum Beispiel verheiratete mit 2 Kindern über eine Sparleistung von rund 165.000 Euro nach 30-jähriger Sparzeit (inklusive staatlicher Förderleistung) freuen. Zugrunde liegt hier eine kalkulatorische Wertentwicklung von 6% - eine mehr als realistische Größe. In der Vergangenheit waren mit Investmentfonds im Schnitt sogar durchschnittlich 8% Wertzuwachs pro Jahr zu erzielen, sofern man eine Anlagedauer von mindestens 12 Jahren einkalkulierte und somit nicht nur Tiefen, sondern auch Höhen der Anlageform Investmentfonds miterleben konnte. Eine ebenfalls deutlich positive Bilanz zieht der BVI bei Vermögenswirksamen Leistungen, wer direkt zu Beginn seines Arbeitslebens mit VL startet und 5 Verträge nacheinander im Laufe seines Berufslebens abschließt schafft es ohne staatliche Förderung auf ein kalkulatorisches Endvermögen von ca. 66.000 Euro. Der Anteil der eingezahlten Beiträge ist mit nur 14.400 Euro dabei fast zu vernachlässigen. Die Ausrichtung auf Aktienfonds erlaubt VL Fondssparplänen mit kalkulatorischen 8,4% Wertzuwachs pro Jahr eine bessere Performance gegenüber den Riester Fonds-Mischkonzepten aus Aktienfonds und Rentenfonds. Ob angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage eine 30-jährige VL Laufzeit unbedingt realistisch ist, ist allerdings nur schwer zu beurteilen, wechselnde Arbeitsplätze und Arbeitsorte, sowie unterschiedliche Rahmenbedingungen der einzelnen Arbeitgeber lassen eine Zukunftsplanung als immer schwerer erscheinen. Wer sich Vermögenswirksame Leistungen eher auf einer kurzen zeitlichen Distanz vorstellen kann, sollte durchaus auch einen Blick auf die Möglichkeiten werfen, die Bausparpläne bieten - in Zeiten steigender Zinsen kann aktuell ein Bausparplan auch eine lohnende Investition in die Zukunft sein. Sollte das Darlehen nicht in Anspruch genommen werden bleibt allerdings der Nachteil der anzunehmenden geringeren Verzinsung. Aber: Bauspardarlehen in kleineren Größen bis etwa 5.000 Euro können zur Not auch für einen Konsumkredit in Anspruch genommen werden - wer sich jetzt noch ein zukünftiges Klein-Darlehen für wenige Prozente sichern möchte ist hier sicherlich ebenso gut bedient wie mit einem VL Sparplan. Auf die kurze zeitliche Distanz gesehen.

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24. 07. 2006|Fonds News|

Beste Fonds über die kurze Distanz: Ein 3-Monats Vergleich

So ganz sinnvoll ist dieser Vergleich nicht. Fonds, sind eben kein Investment für mal zwischendurch, sondern sprechen eher mittel bis langfristige Anleger an. Erst dann, so wissen wir, habe wir auf die Distanz gesehen eine Chance eine überproportionale, Rendite zu erzielen. Trotzdem ist ein Blick auf die kurzfristigen Ergebnisse sicherlich ab und zu erlaubt. Bei einem Ergebnis wie dem diesen darf man das dann auch mal veröffentlichen. Was gemeint ist? Der beste Fonds über die Kurzdistanz ist kein Aktienfonds. Genau genommen ist der beste Aktienfonds noch nicht einmal unter die Top Ten gekommen. Angesichts einer Performance von 2,32% (Lacuna Sicav - Lacuna North American Real Estate Securities) auch eher nicht ganz verwunderlich. Bei dem eher unbekannten Produkt aus dem Hause IPConcept Fund Management S.A. handelt es sich noch dazu um einen REIT Fonds, der Anlageschwerpunkt sind nordamerikanische Immobilienaktien. An der Spitze der 3-Monats Liste findet sich mit dem Flexible Balanced Fund (ISIN LU0122450173) um einen Mischfonds, der zum Stand 30.6. überwiegend in Rentenpapiere und Geldmarktpapiere investiert war. 11,63% Wertsteigerung bedeutet einen deutlichen Vorteil gegenüber Platz 2 (+8,23%, DB Flexible Strategy, Mischfonds, ISIN LU0205079428). Interessant in vielerlei Hinsicht ist der Fonds auf Platz 6. Die Fondsgesellschaft wurde viel gescholten, Fonds vorübergehend geschlossen, von Sparkassen kurzfristig zu günstigen Preisen von enttäuschten Deutsche Bank Kunden abgekauft. Völlig unbeeindruckt schafft es mit dem grundbesitz-global (ISIN DE0009807057) ein Immobilienfonds der Deutsche Bank Tochter DB Invest unter die Top Fonds der letzten 3-Monate. Auch wenn eine kurzfristige Betrachtung wie diese wenig bis nicht sinnvoll ist, bleibt eine Erkenntnis: Immobilienfonds, ob als REIT oder klassisches Produkt gehören in jedes Portfolio. In schwachen Börsenphasen sind diese "altbackenen" Produkte durch ihre konstante Wertentwicklung allen anderen Anlageformen ebenbürtig. Wer sich dann noch den Immobilienfonds Ausgabeaufschlag sparen kann, hat hier einen der Königswege entdeckt. Wer braucht schon Geldmarktfonds und Tagesgeldkonten angesichts einer solchen Performance?

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22. 07. 2006|Fonds News|

Bei Fonds auf Anlageschwerpunkt achten

Zugegeben es ist nicht immer leicht jeden Tag etwas Neues über Investmentfonds zu schreiben. Im Gegensatz zum Aktienmarkt ist die Anlagewelt der Fonds Besitzer doch ein wenig beschaulicher. Da gibt es Halbjahresberichte und Ganzjahresberichte und einmal am Tag eine Preisfeststellung. Das muss reichen. Das reicht den meisten Anlegern sicherlich auch, vertrauen sie doch auf die Ratschläge und Vorschläge Ihrer Banken oder der als sachkundig empfundenen Presse.

Mit einer Empfehlung der besonderen Art hat es heute Ratgeber der Netzeitung geschafft selbst den erfahrenen Leser noch wach zu rütteln. "Bei Fonds auf Anlageschwerpunkt achten" lautet die Überschrift und tatsächlich erfährt der geneigte Leser, dass nicht überall wo Europa draufsteht auch Europa drin ist. Zumindest dann nicht, wenn man das Währungseuropa meint und nicht das geographische Europa. Damit Währungsrisiken gegenüber den Fremdwährungen Schweizer Franken und Britisches Pfund vermieden werden, muss man eben genauer hinschauen, als Anleger. So.

Wie das mit der bisherigen Entwicklung ist, oder was ein Fondsmanagement ausmachen könnte wir wohlweislich nicht angesprochen, dafür fehlt es an Platz. Netterweise hat man aber den Ideengeber genannt. Es handelt sich bei der Empfehlung "Bei Fonds auf Anlageschwerpunkt achten" denn tatsächlich auch noch um eine ING-DiBa Empfehlung.

Liebe Netzeitung Redaktion, wenn Ihr schon die Pressemitteilung einfach zusammenfasst und wiedergebt, versucht doch bitte ein interessantes Thema mit Informationsgehalt zu nehmen. Niemand schreibt immer nur Sinnvolles, wie wir an dieser Stelle manchmal eindrucksvoll beweisen ...

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21. 07. 2006|Fonds News|

Rohstoff Fonds weiter gefragt

Einer Marktbeobachtung der Finance & Ethics Research zufolge konnten im laufenden Jahr lediglich drei Fonds Branchen einen insgesamt positiven Mittelzufluss verbuchen. Neben Rohstoffen allgemein, werde hier auch Ökologie bzw. Ethik Fonds und Energie Fonds als „Gewinner“ genannt. Das Fondsvolumen der Rohstofffonds wurde binnen eines halben Jahres um nahezu 40% gesteigert. Standen im Januar den verschiedenen Rohstoff-Fonds noch rund 10 Mrd. Euro verwaltetes Fondsvermögen zur Verfügung, stieg das Fondsvermögen bis Juli 2006 auf ca. 14 Mrd. Euro.

Neben den auf Erdmetallen spezialisierten Fonds kommt hier vor allem auch den Soft Commodities, also den Rohstoffen, die für die Nahrungsmittelindustrie von Bedeutung sind immer größerer Bedeutung zu.

Bedingt durch die zuletzt sehr warmen Temperaturen – nicht nur in Deutschland – rechnen Landwirte mit massiven Ernteausfällen. Heiße Temperaturen und ausbleibende Regenfälle haben den Pflanzen geschadet und führen zu einer Minderernte von 10 bis 15 Prozent gegenüber Vorjahr (Prognose für Deutschland).

Im Zuge dessen sind Landwirte wie auch Nahrungsmittel verarbeitende Unternehmen jetzt schon sicher – der Preis für Weizen & Co wird steigen. Die Besitzer von Rohstoff Fonds wird es freuen. Den Bäckereikunden vermutlich weniger.

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20. 07. 2006|Fonds News|
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